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Rehbein kann auch diesmal nicht Nein sagen

Tischtennis Rehbein kann auch diesmal nicht Nein sagen

Das Final Four der besten deutschen Tischtennis-Damenteams steigt auch 2018 in Hannover.

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Uwe Rehbeins 20. Großveranstaltung: Das Final Four stiegt am 14. Januar in der Swiss-Life-Hall.

Quelle: Petrow

Hannover. Als Uwe Rehbein Ende August von einem mehrwöchigen Aufenthalt aus Finnland zurückgekehrt war, klingelte bei Hannovers Mister Tischtennis das Telefon. Am anderen Ende: Andreas Hain, Ressortleiter Damen-Bundesliga beim Deutschen Tischtennis-Bund, mit der Bitte zum dritten Mal die Pokal-Endrunde der besten deutschen Damenteams auszurichten.

„Ich wollte eine Pause machen. Deshalb hatten wir uns nicht beworben“, sagt Rehbein. Weil aber der als Ausrichter vorgesehene SV Kolbermoor in der Vorrunde gescheitert war und Zweitligist TSV Langstadt abgewinkt hatte, erinnerte man sich an Rehbein. „Ich konnte einfach nicht Nein sagen“, sagt der 73-Jährige, für den die Endrunde 2018 seine 20. Großveranstaltung sein wird. Froh ist Rehbein, dass er sofort auch die bewährten Helfer des Badenstedter SC, des TTC Helga und der SG Misburg überzeugen konnte. Nur der Veranstaltungsort wird neu sein: 2016 und 2017 war Misburg Austragungsort, diesmal wird das Lotto Final Four am 14. Januar 2018 in der Swiss-Life-Hall stattfinden.

DTTB-Vizepräsidentin Heike Ahlert erwartet eine hochkarätige Veranstaltung. „Uwe Rehbein und sein Team haben bisher alle Veranstaltungen in Hannover liebevoll und professionell organisiert“, sagt sie. „Ich bin überzeugt, dass es auch diesmal so wird.“

Dank seines Netzwerks stellte Rehbein auch die Finanzierung auf die Beine. Unterstützung des DTTB gibt es nicht, das finanzielle Risiko trägt allein der Ausrichter. Allein das Preisgeld beträgt 3500 Euro. Außer Lotto Niedersachsen, das als Namenssponsor auftreten wird, kommt die größte Hilfe von der Stadt Hannover.

Blieb die passende Halle, da Misburg nicht zur Verfügung steht. „Die Voraussetzungen hat nur die Swiss-Life-Hall“, sagt Rehbein. Ein Anruf bei Michael Lohmann von Hannover Concerts löste auch dieses Problem. Von der neuen Spielstätte verspricht sich Rehbein größere Zugkraft und hofft auf „1000 Zuschauer“.

Das Fanpotenzial ist allemal vorhanden, mit 150 Vereinen ist der Regionsverband größer als der Landesverband Saarland. Zudem hat Hannover eine Tischtennistradition. Legendär sind das Länderspiel Deutschland gegen China 1987 und das Europaliga-Endspiel 1991 vor 5500 Fans in der vollen Stadionsporthalle.

„Für Vereine gibt es wieder die Kartenaktion zehn bekommen, acht bezahlen“, kündigt Rehbein an. Bleibt nur zu hoffen, dass der Bundesliga-Rückrundenstart der 96-Fußballer gegen Mainz nicht am Sonntag angepfiffen wird. „Das wäre ganz schlecht für uns“, sagt Rehbein.

Von Uwe Serreck

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