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Rosberg wieder WM-Spitzenreiter

Formel 1 Rosberg wieder WM-Spitzenreiter

Nico Rosberg ist in der Formel 1 derzeit nicht zu stoppen. In seinem Jubiläums-Rennen krönte sich der Mercedes-Pilot zum König der Nacht von Singapur und schnappte seinem Teamrivalen Lewis Hamilton mit seinem dritten Sieg in Serie sogar die Führung in der WM-Wertung weg.

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Dritter Sieg in Serie: Nico Rosberg hat die Führung im Kampf um den WM-Titel übernommen.

Quelle: afp

Singapur. Bei seinem 200. Grand Prix präsentierte sich der Wiesbadener Nico Rosberg einmal mehr in Top-Form und fuhr dank einer souveränen Vorstellung einen kaum gefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Hinter Polesetter Rosberg, der seinen achten Saisonsieg feierte, wurde Daniel Ricciardo im Red Bull Zweiter. Der Australier rückte Rosberg erst gegen Ende richtig nahe. Hamilton landete im zweiten Silberpfeil auf Platz drei. Sebastian Vettel pflügte in seinem Ferrari nach dem Qualifying-Desaster dank einer cleveren Reifentaktik vom letzten Platz noch auf Rang fünf nach vorne. Rosberg hat nach seinem insgesamt 22. Grand-Prix-Sieg im Kampf um den WM-Titel nach 15. von 21 Saisonrennen nun acht Punkte Vorsprung auf Hamilton, der seit seinem Sieg in Ungarn am 24. Juli vorne gelegen hatte.

Pascal Wehrlein wurde in seinem Manor 16., für Nico Hülkenberg (Force India) war das Rennen nach einer Startkollision mit den Toro-Rosso-Fahrern Carlos Sainz jr. und Daniil Kwjat nach wenigen Metern beendet. Der Emmericher krachte in die Boxenmauer, blieb aber unverletzt. "Wenn man nur 50 Meter weit kommt, ist das richtig bitter", sagte Hülkenberg bei Sky: "Ich habe den besten Start der gesamten Saison erwischt, aber dafür einen hohen Preis gezahlt." Gewinner des turbulenten Starts war Polesetter Rosberg, der nervenstark seine Führung verteidigte und auch in der Folge der Safety-Car-Phase nach dem Hülkenberg-Crash vorne lag.

Für eine Schrecksekunde sorgte nach dem Restart ein Streckenposten, der auf dem Kurs herumlief - Rosberg und seine Verfolger rasten nur knapp an dem Mann vorbei. Im Vorjahr hatte es einen ähnlichen Zwischenfall gegeben, damals lief ein Betrunkener über die Strecke. Danach hatte Rosberg alles unter Kontrolle, doch am Kommando-Stand machten sich die Ingenieure Sorgen. "Wir müssen mit den Bremsen aufpassen. Es ist ernst", funkte die Box in der neunten Runde. Gleiches bekam auch Hamilton zu hören. Trotzdem baute Rosberg seinen Vorsprung auf Ricciardo zunächst weiter aus, der Australier hielt sich Hamilton vom Leib. Auch nach dem ersten richtigen Reifenwechsel änderte sich an dieser Reihenfolge nichts.

Während auch mit zunehmender Renndauer Rosberg trotz der technischen Probleme an der Spitze unantastbar schien, quetschte sich Räikkönen nach 33 Runden am verdutzten Hamilton vorbei - und auch danach konnte der Weltmeister das Tempo mit dem Finnen nicht mehr mitgehen. Mit "Plan B" bei der Reifenwahl ließ Hamilton Räikkönen nach dem nächsten Stopp aber wieder hinter sich.

Vettel bekam für seine Aufholjagd nach dem Quali-Debakel mit einer gebrochenen Radaufhängung von Ferrari eine runderneuerte Antriebseinheit in den Wagen gebaut. Und der Heppenheimer - auf der härtesten Reifenmischung gestartet - kämpfte, um alles aus seinem roten Auto herauszuholen. Doch auf dem engen Kurs war Überholen extrem schwer, trotzdem lag der 29-Jährige nach der Hälfte des Rennens schon auf Rang neun und drückte weiter aufs Gas.

sid

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