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Handballer verlieren in Magdeburg

TSV Hannover-Burgdorf Handballer verlieren in Magdeburg

Kein Lohn in Magdeburg für Handballer: Die Spieler vom TSV Hannover-Burgdorf verloren das Spiel in der Handball-Bundesliga am Mittwochabend mit 28:30. Die Niederlage gegen den Tabellen-neunten wurmte TSV-Trainer Jens Bürkle: „Wir haben leider nichts mitnehmen können“, sagte er nach dem Spiel.

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Trainer JensBürkle wurmt die Niederlage gegen Magdeburg. 

Quelle: Sielski/Archiv

Hannover. Benjamin Chattons Einschätzung spiegelte die Ernüchterung bei der TSV Hannover-Burgdorf wider. „Mein Gefühl ist nicht, dass Magdeburg gewonnen hat, sondern dass wir verloren haben“, sagte der TSV-Geschäftsführer unmittelbar nach Spielende. 

In der Tat war die Gelegenheit noch nie so günstig, aus Sachsen-Anhalt mit mindestens einem Punkt zurückzukehren. Die Magdeburger waren angeschlagen, weil sie als derzeitiger Tabellen-neunter die eigenen höheren Ansprüchen weit verfehlt haben. Und während der Partie zeigte sich kein Leistungsunterschied. Die Hannoveraner hielten bis zum Schluss mit, letztlich kostete sie eine Schwächephase um die 45. Minute den Erfolg. Kurz zuvor hatte das Magdeburger Publikum, das sonst seine Handballer bedingungslos anfeuert, die Geduld verloren und die eigenen Aktionen mit Pfiffen bedacht. SC-Sportchef Steffen Stiebler kritisierte trotz des Sieges deshalb sogar die Fans: „Das macht die Mannschaft noch unsicherer.“

Ziel ist, den Platz in den Top Ten zu behalten

Für die TSV-Handballer bleiben aber unter dem Strich nur die knappste Niederlage bei bisher sieben Auftritten in Sachsen-Anhalt und gemischte Gefühle: Wie schon beim Meister THW Kiel (29:33) konnten sie einem Favoriten Paroli bieten, standen aber letztlich mit leeren Händen da. Zudem gerät der Tabellenzwölfte mit 14:16 Punkten nun unter den Druck, in den nächsten Begegnungen zu punkten, um das Ziel Top Ten im Blick zu behalten.

Die Chancen sind gut – am Freitag in einer Woche gastiert der bisher sieglose TuS Nettelstedt-Lübbecke in der Swiss-Life-Hall, neben Magdeburg die Enttäuschung in dieser Bundesliga-Spielzeit. Und am 12.  Dezember folgt zum Hinrunden-Abschluss die Partie beim Aufsteiger ThSV  Eisenach, der um den Klassenerhalt bangen muss.

Dass die Hannoveraner in beiden Spielen die Favoritenrolle tragen, braucht kein Nachteil zu sein: Gegen den Bergischen HC (29:24), bei HBW Balingen-Weilstetten (30:27) und gegen den TVB Stuttgart (30:22) lösten sie recht souverän ihre Pflichtaufgaben. Zudem steht der routinierte Lars Lehnhoff nach einer Sprunggelenkverletzung vor dem Comeback. „Er ist seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining“, sagte Bürkle.     

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"Recken"-Trainer Bürkle
TSV-Trainer Jens Bürkle.

Am Freitag empfangen die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Die Ostwestfalen haben zwar 12 Punkte Rückstand, "Recken"-Trainer Jens Bürkle warnt dennoch: „Ich habe ein leicht mulmiges Gefühl. Die können an einem guten Tag manche Mannschaft in der 1. Liga schlagen.“

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