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Germania überrollt den Meister

Rugby Germania überrollt den Meister

Jarrod Saul ist ein Kunststück gelungen. Der Siebener-Nationalspieler von Rugby-Erstligist Germania List fing nach dem Ankick des Gegners den Ball und lief sofort ins Malfeld – eine spezielle Form von Kick and rush, für die es viel Applaus gab. Die Lister gewannen das Topspiel gegen den RK 03 Berlin mit 55:10 (17:10).

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Nicht zu Halten: Germania-Spieler Niklas Koch fliegt zum Versuch ins gegnerische Malfeld.
 

Quelle: Petrow

Hannover. Es war der Versuch zum Stand von 32:10 für die Lister, als sich Saul den Ball schnappte und über das Spielfeld rannte. „So eine Aktion wie die von Jarrod habe ich noch nicht gesehen. Danach war der Gegner gebrochen“, so Betreuer Daniel Bösche. Rund 350 Zuschauer erlebten eine sehr gute Partie gegen den Nord/Ost-Meister, der allerdings hatte verlegen wollen und nur 17 Mann aufbieten konnte. Zunächst wehrten sich die Gäste wirkungsvoll, Germanen-Coach Duaine Lindsay forderte in der Pause sein Team auf, endlich alles zu zeigen. Und das taten die Lister. „Ich muss schon sagen, das war richtig geil“, sagte Bösche. Nationalspieler Daniel Koch legte einen Versuch und verwandelte alle Kicks, das machte stattliche 20 Zähler. Auch stark: Henrik Meyer.

Germania-Punkte: Koch 20, Jannis Groß, Melvin Treder, Saul, Ruben Pollakowski, Niklas Koch, Stefan Mau, Meyer je 5.

Rugby: Germania List gegen RK 03 Berlin.

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Hannover 78 tat sich beim 32:19 (11:7) gegen Aufsteiger Berlin Grizzlies vor etwa 150 Zuschauern schwer. „Insgesamt waren das zu viele Fehler, wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, sagte Coach Steven Bouajila. Vier Versuche legte 78, somit reichte es für den offensiven Bonuspunkt. Nicolas Müller, Adam Barrass, Pascal Fischer bei seinem Comeback und Jaap Bremste waren erfolgreich. Jan Piosik steuerte zwölf Kickpunkte bei. „In der zweiten Hälfte war es besser. Wir haben schneller gespielt und sicherer getackelt“, sagte Boajila. Liam Boese gab seinen Bundesliga-Einstand.

Knapp 300 Besucher, darunter das Eishockeyteam der Hannover Indians, sahen den 26:11 (13:3)-Erfolg der SG SV Odin/VfR 06 Döhren gegen den Hamburger RC. „Ein harter Arbeitssieg, beide Teams haben prima verteidigt“, sagte Coach Harald Lecht. Beide neuen Südafrikaner überzeugten voll: Marcel Schalten in Sturmreihe zwei legte den ersten Versuch, Delaney de Plessis lenkte die Aktionen als Gedrängehalb. Spielertrainer Rafael Pyrasch trat das 8:0, der Durchbruch von Anton Kostrov brachte das 13:0. Mit zwei Strafkicks besorgte Py­rasch das 19:6. Vorentscheidend war indes erst der Versuch von Yasar Bauer. Veit Börß erhöhte auf 27:6, da war nur noch eine Viertelstunde zu spielen. Für das Tackling des Tages sorgte Pavel Netba, der einen Hamburger im letzten Moment auf der Mallinie stoppte – beide waren abgesprungen, es war eine spektakuläre Szene und wirkte beinahe wie der Stunt eines Ac­tion-Films. „Ein sehr wichtiger Sieg, tolle Stimmung von den Indians. Bei uns ist alles schön“, resümierte Lecht.

Von Stefan Dinse

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