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Letztes Spiel für Steffen Ahlborn

SF Aligse Letztes Spiel für Steffen Ahlborn

Eigentlich ist alles wie immer gewesen. Und doch sind den SF Aligse nach dem 1:3 (17:25, 25:17, 17:25, 24:26) gegen die TSG Solingen Volleys auf schmerzhafte Art und Weise die Grenzen ihres Handels vor Augen geführt worden.

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Die Mannschaft verabschiedet Ahlborn.

Quelle: Hage

Aligse . Nichts ist für immer, deswegen genießen sie jeden Moment am Ende der Fahnenstange, das sie mit der 2. Liga vor zwei Jahren erreicht haben. Dieses 1:3 gegen einen Meister, der nicht aufsteigen wird, ist das letzte Spiel für Steffen Ahlborn gewesen, der nach 15 Jahren einen Schlussstrich zieht und nie wieder für den Verein ans Netz gehen wird, für den er jahrelang ein Aushängeschild gewesen ist.

Insofern dürfte es nicht das Sportliche sein, das den rund 680 Zuschauern in Erinnerung bleibt. Zumal der Meister zeigte, warum er in der Tabelle ganz oben steht – da konnte sich Bruder Marten Ahlborn noch so zerreißen.  „Die Solinger agieren auf einem gleichbleibend hohen Level, waren einfach zu stark“, meinte Ko-Trainer Stefan Drews. Einzig im zweiten Satz habe sein Team gezeigt, zu was es zu leisten imstande ist, holte den Satz dank starker Aufschläge. Im dritten Durchgang führte eine rote Karte für Steffen Ahlborn, er hatte eine Entscheidung des Schiedsrichtergespanns kritisiert, beim Stand von 5:8 zu einem Bruch im Aligser Spiel.

In den zurückliegenden acht Jahren waren die SFA entweder selbst Meister – oder schlugen den Meister. Die Solinger brachen diesen Bann, wurden von Andreas Bahlburg, Vize-Präsident der Volleyball-Bundesliga, und von Thiele, der sich nach dem Schlusspfiff noch rasch Anzug und Krawatte angezogen hatte, mit Medaillen und Meisterpokal geehrt. Danach gehörte die Bühne den Aligsern. Nach Sebastian Böttcher und Marcel Schäfer wurde Steffen Ahlborn mit vielen Tränen, einer Bildercollage und großen Worten verabschiedet. „Es war ja absehbar, dass es irgendwann so weit ist“, sagte Trainer Harald Thiele anschließend, „aber mir blutet trotzdem das Herz. Ein großer Charakter verlässt die Bühne.“

Interview mit Steffen Ahlborn

Gibt es noch ein Zurück?

Nein, so eine Entscheidung macht man nicht von heute auf morgen. Ich habe das Gefühl, dass der Punkt erreicht ist, etwas anderes zu machen. Es war doch eine tolle Zeit, was will man denn noch mehr erreichen?

Dieses 1:3 war das letzte Spiel im Aligser Trikot?

Ja, 2. Liga reicht, eventuell mal in der zweiten oder dritten Mannschaft, aber das soll dann nur noch für den Spaß sein. Aber ich bin ja nicht aus der Welt, werde der Mannschaft im Umfeld weiter helfen.

Was werden Sie am meisten vermissen?

Die Mannschaft, dieser zusammengewürfelte Haufen von völlig verrückten Leuten, diesen Mix aus Leuten, die Bock darauf haben auf höchstem Niveau Blödsinn zu machen.

Von Christoph Hage

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