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"So gehen die Aligser"

Volleyball 2. Bundesliga "So gehen die Aligser"

Es war die finale Szene dieses Spiels: Kurz nach dem Abpfiff gingen die beiden Trainer lächelnd aufeinander zu, umarmten sich und gratulierten sich zu einem starkem Auftritt. Dass die SF Aligse ihr letztes Auswärtsspiel in der Saison 2015/2016 beim VV Humann Essen mit 2:3 verloren haben, war nach einer mitreißenden Partie nebensächlich.

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Zwar bot das Ergebnis gegen Essen keinen Anlass zum Feiern wie hier im Heimspiel gegen Giesen Ende Februar – aber gut gelaunt waren die Aligser dennoch.

Quelle: Archiv

Essen. Ein Punkt vor rund 470 Zuschauern genügte den Aligsern, um wieder auf Platz drei zurückzukehren. Beim Saisonfinale gegen die seit Sonnabend als Meister feststehende TSG Solingen Volleys (2. April) kommt es für die SFA im Kampf um Platz drei in der Endabrechnung auf jeden Satz an.

„Es waren zwei Teams auf Augenhöhe, die Spaß hatten, Volleyball zu spielen, und ein geiles Spiel gemacht haben, das am Ende einen glücklichen Sieger hatte“, sagte VV-Trainer Jens Bräkling. Harald Thiele fügte hinzu: „Nur die Schiedsrichter haben gestört.“ Die hatten Aligses Coach beim Stand von 7:10 im Tiebreak die rote Karte gezeigt. Aber der Reihe nach.

In den ersten anderthalb Sätzen schien es beinahe so, als bekämen die nur zu zehnt in den Ruhrpott gereisten Aligser ihr Spiegelbild vorgeführt. Der Lärm in der Wolfskuhle war ohrenbetäubend, und hätten die Essener nicht sieben Angabefehler gemacht, der erste Satz wäre schneller beendet gewesen. Die SFA fanden erst ab Mitte des zweiten Durchgangs Gefallen an diesem Spiel und vermehrt Lücken im VV-Block.

Im dritten Abschnitt marschierten die Gäste nach einer 14:9-Führung vorneweg. Kapitän Marten Ahlborn war bei einem Rettungsversuch für einen kurzen Moment hinter der Werbebande verschwunden – die Aligser gaben keinen Ball verloren. Nach einer Auszeit im vierten Abschnitt schienen sich die SFA im Tiebreak wieder gefangen zu haben, führten schnell mit 5:1, lagen nach Rot für Thiele – der Trainer hatte eine Entscheidung kommentiert – aber mit 7:11 zurück. „Das Spiel hatten wir schon nach dem dritten Satz verloren, danach sind wir eingebrochen“, sagte Aligses Coach. Was ihm aber nicht das Lächeln nahm.

Von Christoph Hage

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