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Sabine Lisicki mausert sich in Wimbledon zur Mitfavoritin

Grand-Slam-Turnier Sabine Lisicki mausert sich in Wimbledon zur Mitfavoritin

Die deutsche Tennisspielerin bestätigt bei den 125. All England Championsship ihre großartige Form. Im Achtelfinale wartet die Weltranglisten-81. Petra Cetkovska.

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Sabine Lisicki gehört nach den überzeugenden Auftritten in Wimbledon zu den Mitfavoriten.

Quelle: dpa

London. Das Erfolgsrezept von Sabine Lisicki ist denkbar einfach. „Ich spiele einfach mein bestes Tennis, wenn ich Spaß habe. Und das gelingt mir jetzt“, sagte die 21-Jährige nach ihrem Vorstoß ins Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon. Locker, gelöst, selbstbewusst und aufschlagstark präsentiert sich die Berlinerin bei den 125. All England Championships. Mit 6:4, 6:2 ließ sie in der 3. Runde der Japanerin Misaki Doi keine Chance und bestätigte ihre großartige Form. Eine Runde zuvor hatte Lisicki immerhin keine Geringere als Li Na ausgeschaltet, dabei galt die Chinesin nach ihrem Triumph bei den French Open in Paris selbst als Mitfavoritin auf dem „heiligen Rasen“.

Boulevard nennt sie "Fräulein Bum-Bum"

„Ich wusste, dass ich ein paar Runden gewinnen kann“, sagte die Berlinerin nach dem Achtelfinaleinzug. Dort wartet heute mit der Weltranglisten-81. Petra Cetkovska aus Tschechien keine unüberwindbare Hürde. Die Nagelprobe käme erst in der Runde der letzten acht in einem möglichen Duell mit Titelverteidigerin Serena Williams (USA), und Lisicki hätte nach Ansicht von Barbara Rittner auch in einem möglichen Duell mit der 13-maligen Gewinnerin eines Grand-Slam-Turniers ihre Chance. „Wenn es Spielerinnen in diesem Feld gibt, die Serena oder ihre Schwester Venus stoppen können, sind es Sabine und Petra Kvitova aus Tschechien“, sagte die deutsche Fedcup-Teamchefin.
Noch mehr Wertschätzung genießt Lisicki bei den Boulevardzeitungen und den Buchmachern: „Fräulein Bum-Bum“ heißt sie dort wegen ihrer Aufschlagstärke. Und mancher Wettanbieter traut ihr längst zu, in die Fußstapfen des Landsmannes Boris („Bum-Bum“) Becker zu treten und das Wimbledonturnier zu gewinnen.

Lisicki selbst indes hält von solchen Spekulationen wenig, sie genoss gestern den spielfreien Tag. Lockeres Training, Entspannung und Massage standen auf ihrem Programm. Zu der Gelassenheit der Deutschen trägt auch bei, dass sie seit acht Spielen auf Rasen unbesiegt ist.

Die „Liebe“ zu Wimbledon lässt sie durchs Turnier schweben. „Ich habe es so vermisst, als ich 2010 nicht hier sein konnte. Jetzt genieße ich es noch bewusster“, sagte Lisicki, die vor zwei Jahren mit dem Erreichen des Wimbledon-Viertelfinals den bisher größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert hatte. Die Berlinerin hat nämlich im vergangenen Jahr erlebt, wie vergänglich Erfolge sind, wenn der Körper nicht mehr mitspielt. Eine Sprunggelenksverletzung zwang sie zu einer viereinhalbmonatigen Pause, und danach war der Weg zurück auf die WTA-Tour gepflastert mit Niederlagen gegen Spielerinnen, die in der Rangliste damals weit hinter Lisicki standen. Doch sie biss sich durch, kletterte schon wieder auf den 62. Platz in der Weltrangliste und ist auf dem Wege, zumindest wieder jenen 22. Rang zu erklimmen, den sie vor der Verletzungspause innehatte.

dpa

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Tennis
Foto: Sabine Lisicki

Sabine Lisicki schlägt in Wimbledon wie 2009 in der zweiten Turnierwoche auf. Sie steht nach ihrem Sieg über die Japanerin Doi im Achtelfinale. Da Julia Görges wie zuvor Andrea Petkovic ausschied, ist Lisicki die letzte verbliebene deutsche Tennisspielerin.

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