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Schaffelhuber ist Behindertensportlerin des Jahres

Auszeichnung Schaffelhuber ist Behindertensportlerin des Jahres

Anna Schaffelhuber und Georg Kreiter sind die Behindertensportler des Jahres 2015. Für Monoskifahrerin Schaffelhuber war es ein Rekord. Mannschaft des Jahres wurden zum siebten Mal seit 2006 die Rollstuhl-Basketballerinnen.

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Die Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber ist Behindertensportlerin des Jahres. 

Quelle: dpa

Köln . Der Platz in Anna Schaffelhubers Trophäenschrank wird langsam eng. Zumal ihr vierter Pokal als Auszeichnung zur Behindertensportlerin des Jahres sicher nicht der letzte gewesen sein wird. "Ich habe noch viel Potenzial, und ich bin in meiner Entwicklung noch nicht am Ende. Sonst wäre es auch schwierig mit der Motivation", sagte die fünffache Paralympicssiegerin am Samstagabend vor rund 400 Gästen im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln.

Schaffelhubers Monoski-Kollege Georg Kreiter wurde für seine zwei WM-Titel zum besten Behindertensportler 2015 gekürt. Bestes Team sind die Rollstuhlbasketballerinnen, die nach Paralympics-Gold 2012 in London in diesem Jahr EM-Gold gewonnen hatten. Prothesen-Sprinter Johannes Floors, der mit der 4x100-Meter-Staffel WM-Gold holte, erhielt den erstmals vergebenen Nachwuchspreis.

22-Jährige ist neue Rekordhalterin

Schaffelhuber ist mit ihrem vierten Titel nach 2011, 2013 und 2014 in der seit 2004 durchgeführten Wahl bei den Damen nun Rekordhalterin vor Verena Bentele und Kirsten Bruhn (je 3). Für Kreiter war es die Premiere. Die Basketballerinnen waren bereits zum siebten Mal Top. Die querschnittsgelähmte Schaffelhuber hat bei den Paralympics in Sotschi 2014 fünf Goldmedaillen gewonnen. Vor zwei Wochen wurde die 22-Jährige in Mexiko als Weltbehindertensportlerin ausgezeichnet.

Nach Bentele (Biathlon/Langlauf) und Gerd Schönfelder (Ski alpin) 2011 ist Anna Schaffelhuber die dritte Deutsche, die "den Paralympic Sports Award" erhielt. Vor einer Woche bekam sie in der Schweiz noch den Internationalen Sportkristall. "Ich habe mir nicht vorgenommen, ich möchte mit 22 das und das schon abgehakt haben. Sotschi war ein Traum, und ich werde das in zehn Jahren immer noch den Wahnsinn finden", meinte Schaffelhuber, die bei der diesjährigen WM in Kanada zweimal Gold holte.

Ausruhen auf dem Erfolg will sich die ehrgeizige Regensburgerin nicht. Auch wenn sie nach Sotschi mal ganz kurz überlegte, was jetzt noch kommen könne. "Aber ich weiß, dass ich noch schneller fahren kann und auch technisch noch Reserven habe. Das ist mein Ziel mit Blick auf die Paralympics 2018", sagte Schaffelhuber.

Von Sandra Degenhardt/dpa

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