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Sechs-Punkte-Wochenende für die SF Aligse

Volleyball Sechs-Punkte-Wochenende für die SF Aligse

3:1-Siege für die Frauen und die Männer der Sportfreunde Aligse. Harald Thiele sieht Zweitliganiveau, Matthias Raschke eine bärenstarke Kapitänin Katharina Wocken.

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Der nächste bitte: Die Aligser Steffen Ahlborn (von links), Bastiaan Göppert, Patrick Pioßek, Marten Ahlborn und Stefan Urbanek dürfen feiern, mal wieder gegen einen Spitzenreiter.

Quelle: Plümer

Volleyball. Langsam wird die Serie ein wenig unheimlich. Mit dem 23:25, 28:26, 25:14, 25:13-Sieg der Frauen über den SV Blau-Weiß Aasee, auf den die Männer ein 25:16, 25:27, 25:20, 26:24 gegen den Spitzenreiter SVG Lüneburg II folgen ließen, machten die Gallier teamübergreifend vor insgesamt 650 Zuschauern das Dutzend in der 3. Liga West voll.

SF Aligse3 SVG Lüneburg II1

Als sich die Männer der Sportfreunde Aligse nach ihrem Sieg über den Spitzenreiter – es war der vierte Primus in dieser Saison, der von den Galliern bezwungen wurde – auf die Ehrenrunde machten, um sich Gratulationen und den verdienten Applaus abzuholen, brach Trainer Harald Thiele aus dem Tross aus, steuerte Hallensprecher Markus Wallura an, nahm ihm das Mikrofon aus der Hand und sagte wieder diesen Satz, den er selbst als ständigen Begleiter der Spitzenreiter-Siege etabliert hatte. „Kann man ja mal machen“, ließ er über die Hallenlautsprecher verlauten und den verdutzten Wallura wieder allein. Und was sie da gemacht hatten, war aller Ehren wert.

Kapitän Marten Ahlborn hatte die Lüneburger zuvor als Team eingestuft, das es ohne Niederlage durch die Saison schaffen könnte. Und strafte sich selbst Lügen – in Lehrte war Schluss mit der weißen Weste der Gäste. „Wir haben es wieder getan“, sagte Thiele mit etwas Abstand. „Die Frauen haben uns die Steilvorlage gegeben.“ Und die Männer ließen sich nicht zweimal bitten – nach einem sehr überlegen geführten ersten Satz gaben sie lediglich Durchgang zwei ab, hatten jedoch auch in diesem bereits Satzball. Doch angetrieben von Steffen Barklage, der laut Thiele stets „vorbildhaft und unheimlich positiv“ sei – „das Rückgrat dieses Teams“ – gingen die Aligser in Abschnitt drei von Anfang an in Führung, lediglich beim Stand von 11:11 wurde es einmal knapp, und gewannen schließlich verdient. „Eines unserer stärksten Spiele der letzten Jahre“, sagte Thiele. „Das hatte Zweitliganiveau.“ Kann man ja mal sagen.

SF Aligse3 SV Blau-Weiß Aasee1

Unheimlich? „Also, ich finde es jetzt nicht schlimm“, sagte Frauen -Headcoach Matthias Raschke lachend. „Wenn du da oben mitspielen willst, dann brauchst du ja auch ein paar Siege.“ Dann ist „unheimlich“ vielleicht nicht das richtige Wort – „Unruhe“, die habe er vor dem Spiel und in den ersten beiden Sätzen allerdings schon verspürt, gab der Trainer zu.

Die Tabelle gab zwar die Sportfreunde als Favoritinnen aus, doch der Gegner aus dem Münsterland hatten mit dem BSV Ostbevern und dem RC Sorpesee immerhin schon zwei Teams bezwungen, die in der Tabelle sogar noch vor den SFA stehen. Und entsprechend schwierig begann das Spiel auch. „Wir haben wie in einer Korsage begonnen, mit angezogener Handbremse“, sagte Raschke. „Da sind teilweise Bälle reingefallen, die so auf keinen Fall reinfallen dürfen.“ Start-Ziel-Sieg für die Gäste, der erste Satz war weg. Und auch Durchgang zwei begann keinesfalls nach dem Geschmack des Heimpublikums.

Ein 3:7-Rückstand ließ den Trainer seine Abwehrformation überdenken. Er stellte von einem Diagonalblock auf Longlineblock um, ließ seine Spielerinnen zudem fortan mit permanenter Nahsicherung agieren. Das Legen und Lobben – bis zu dieser Phase ein probates Mittel der Gäste – hatte nun ein Ende, und das Spiel drehte sich. Zwar hatten die SFA dennoch Satzbälle gegen sich, doch zwei starke Aufschläge von Katharina Wocken sorgten für den Satzgewinn. „Manch anderen wird da schonmal das Handgelenk weich“, lobte Raschke seine Kapitänin. Der Bann war gebrochen, die Sätze drei und vier waren schließlich eine klare Angelegenheit. Unheimlich? Nein, aber unfassbar wichtig.

Von Ole Rottmann

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