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Ski-Star Lindsey Vonn schwer gestürzt
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Ski-WM Ski-Star Lindsey Vonn schwer gestürzt

Gleich am ersten Tag der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Österreich ist der amerikanische Ski-Star Lindsey Vonn schwer gestürzt. Die Abfahrts-Olympiasiegerin kam am Dienstag beim Super-G nach einem Sprung zu Fall und blieb vor Schmerzen schreiend auf der Piste liegen. Das Rennen war zuvor wegen Nebels um dreieinhalb Stunden verschoben worden.

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Ein Schock: Super-G-Siegerin Tina Maze ist fassungslos, als sie den schweren Sturz ihrer Konkurrentin Vonn auf einem Monitor sieht.

Quelle: dpa

Schladming. Mehrere Stunden Verzögerung wegen Nebelchaos, dann auch noch der schwere Sturz der Amerikanerin Lindsey Vonn: Die Ski-WM im österreichischen Schladming hat unrühmlich begonnen. Nach einem Rennunfall blieb Abfahrts-Olympiasiegerin Vonn zunächst vor Schmerzen schreiend im Schnee liegen. Nach einer Viertelstunde Behandlung musste sie mit einer schweren Knieverletzung per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Der schlimme Sturz der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin Vonn prägte das Bild einer denkwürdigen ersten Medaillen-Entscheidung in Schladming. Längst nicht alle waren mit dem Start des Rennens einverstanden gewesen. "Wir müssen uns der Jury beugen", zeigte sich der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier schon vor der ersten Skirennfahrerin des Wettbewerbs nicht glücklich. "Wenn man nicht garantieren kann, dass es für alle gleich ist, soll man es sein lassen." Maier musste sich damit begnügen, dass seine vier Sportlerinnen gesund davon gekommen waren. Das Team-Ergebnis war nicht zufriedenstellend.

Für Höfl-Riesch war die Super-G-Fahrt wegen eines "Leichtsinnsfehlers" nach nicht einmal 20 Sekunden vorbei. Wie Höfl-Riesch blieb auch Viktoria Rebensburg als Achte ohne die erhoffte Medaille. Fast hätte Veronique Hronek noch für eine Überraschung gesorgt - aber mit Startnummer 29 fuhr sie mit Top-Zwischenzeit an einem Tor vorbei. Lena Dürr schloss das nach 36 Startern abgebrochene, aber gewertete Rennen als 30. ab. Der Sieg ging an die Favoritin und Weltmeisterin Tina Maze.

Für Höfl-Riesch ("Das lässt einen nicht kalt") zählte nach dem Start eines wegen Nebels mit dreieinhalb Stunden Verspätung gestarteten Rennens nur eins: "Ich bin jetzt erstmal froh, an so einem verrückten Tag, wo einiges passiert ist, dass ich heil unten bin. Den Sturz habe ich zum Glück nicht gesehen, aber er hat anscheinend fürchterlich ausgesehen", erklärte die 28-Jährige. Kurz vor ihrem Start hatte Höfl-Riesch einen Aufschrei im Publikum hinter sich gehört - am Bildschirm war der Renn-Unfall ihrer amerikanischen Ski-Freundin zu sehen gewesen.

Siegerin Maze sandte nach ihrem Sieg Genesungswünsche über die TV-Mikrofone an ihre Rivalin Vonn. "Es war ein Schock, es ist nie schön zu sehen, wenn jemand stürzt. Ich hoffe, Lindsey geht es gut." Darauf hoffte auch Renn-Direktor Atle Skaardal, der zum WM-Auftakt das "Okay" für den Wettkampf gegeben hatte. Stundenlang hatte er in seiner grünen Jacke auf der Piste gestanden und per Funk die Sicht auf den einzelnen Strecken-Abschnitten abgefragt. Mehr als zehnmal war wegen des Nebels über der Streicher-Piste der Start verschoben worden. Und dann wurde das Rennen auch noch vorzeitig beendet.

dpa

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