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Skifahrer wird fast von Drohne getroffen

Weltcup-Slalom in Italien Skifahrer wird fast von Drohne getroffen

Marcel Hirscher ist am Dienstagabend nur knapp an einem Unglück vorbeigeschrammt. Beim Weltcup-Slalom in Italien stürzte eine Kameradrohne auf die Piste – sie verfehlte den Skifahrer aus Österreich haarscharf.

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Während des zweiten Durchgangs von Marcel Hirscher ist am Dienstag eine Kameradrohne abgestürzt – sie hätte den Skifahrer beinahe getroffen. 

Quelle: Eurosport.de/dpa

Madonna di Campiglio. Es ist Marcel Hirschers (26) zweiter Durchgang. Der Österreicher startet, umkurvt die Slalomstangen – plötzlich kracht hinter ihm eine Kameradrohne auf die Piste. Hirscher wird fast getroffen, fährt aber weiter und wird am Ende sogar Zweiter. "Ich habe nicht gewusst, was es ist, aber schon etwas gespürt", sagt der Österreicher später. Erst im Ziel erfährt er, was ihm beinahe auf den Kopf gefallen wäre. "Man darf gar nicht nachdenken, was passieren könnte bei einem Gewicht von zehn Kilo, das von 20 Metern runterfällt. Es wäre sicherlich eine sehr ernsthafte, schwere Verletzung gewesen."

Der Vorfall ereignete sich nach etwa fünf Sekunden in Hirschers zweitem Druchgang. Über die Ursache des Absturzes wurde zunächst nichts bekannt. Der Ski-Weltverband FIS kündigte eine umfassende Aufklärung an. Man werde mit allen beteiligten Parteien reden, um zu erfahren, wie es zu dem Unfall kommen konnte, hieß es in einer Stellungnahme am frühen Mittwochmorgen. "So etwas darf nie wieder passieren", schrieb die FIS. Der TV-Rechteinhaber Infront entschuldigte sich bei Hirscher und der FIS für den "unglücklichen Zwischenfall" und kündigte detaillierte technische Analysen und "so bald wie möglich" weitere Informationen an.

Hirscher nimmt es später mit Humor

Für die FIS ist der Fall schwierig zu lösen: Einerseits will der Verband den Sport bewerben und jüngeren Fans schmackhaft machen. Spektakuläre Luft-Bilder sind dafür eine Möglichkeit. Andererseits zählt der Sicherheitsaspekt.

Im Gegensatz zu Österreich oder Deutschland ist es in Italien erlaubt, bei Ski-Rennen Drohnen einzusetzen. "Es war aber ausgemacht, dass der Pilot nicht über die Strecke fliegt, sondern nur über den Korridor", sagte Renndirektor Waldner Waldner. "Doch im zweiten Lauf ist der dann immer weiter reingeflogen. Ein Wahnsinn, was da passiert ist."

Anschließend kündigte er an: "Solange ich die Verantwortung trage, werden Drohnen bei Rennen verboten, weil sie schlecht für die Sicherheit sind", sagte Waldner der Agentur "AP". Hirscher selbst nahm es später sogar mit Humor. "Dichter Flugverkehr in Italien!", schrieb er später auf Twitter.

dpa/wer

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