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Brasilianer plante Anschlag auf Olympia 2016

Warnung vom Geheimdienst Brasilianer plante Anschlag auf Olympia 2016

Wenige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio steigt die Angst vor Terrror-Anschlägen. Der französische Geheimdienst hat offenbar entsprechende Informationen, die nun durch eine Panne an die Öffentlichkeit gelangt sind.

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 Im Maracana-Stadion werden unter anderem die Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele 2016 stattfinden.

Quelle: dpa

Rio. Frankreichs Olympia-Delegation ist nach Informationen des französischen Militär-Geheimdienstes ins Visier von Terroristen geraten. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Geheimdienstchef Christoph Gomart der parlamentarischen Untersuchungskommission zu den Terroranschlägen von Paris im Mai präsentiert hat und der am Mittwochabend offenbar versehentlich an die Öffentlichkeit gelangte.

Aussagen gestrichen - "um keine Panik zu schüren"

Laut Dokument wurde Gomart "durch unsere Partner" über einen von einem brasilianischen Staatsbürger geplanten Anschlag auf die französische Olympia-Mannschaft informiert. Weitere Details lieferte der Bericht nicht. Nach Informationen der Zeitung "Libération" vom Mittwoch wurden die Ausführungen des Geheimdienstchef Gomart zu diesem Thema aus dem Protokoll gestrichen.

Laut "Libération" hatte der Offizielle von einem Projekt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gesprochen, sei aber nicht ins Detail gegangen auch nicht im Hinblick auf den Aufenthaltsort des Brasilianers. Eine offizielle Bestätigung für den Bezug zum IS gab es zunächst nicht.

Die Zeitung "Le Figaro" schrieb unter Berufung auf den Berichterstatter des Ausschusses, den sozialistischen Abgeordneten Sébastien Pietrasanta, dass die Aussagen aus Sicherheitsgründen geheim bleiben sollten. "Es ging darum, keine Panik unter den französischen Sportlern zu schüren und das Ereignis nicht zu belasten", sagte er.

85.000 Sicherheitskräfte im Einsatz

Zu den am 5. August beginnenden Spielen in Rio de Janeiro werden bis zu 700.000 Touristen, über 50 Staats- und Regierungschefs sowie 12.000 Athleten erwartet. 85.000 Sicherheitskräfte, mehr als doppelt so viel wie in London 2012 sollen die ersten Olympischen Spiele in Südamerika schützen, hinzu kommen Experten aus 55 weiteren Ländern, der Geheimdienstsaustausch wurde deutlich intensiviert.

Bisher ist Südamerika von islamistischen Anschlägen verschont geblieben. Brasiliens Geheimdienst (ABIN) betonte aber zuletzt: "Die Wahrscheinlichkeit, dass das Land das Ziel terroristischer Attacken sein könnte, hat sich in den letzten Monaten erhöht".

Brasilianischer Geheimdienst weiß von nichts

Im konkreten Fall über die angeblichen Anschlagspläne eines Brasilianers erklärten Brasiliens Sicherheitsbehörden auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, keine Kenntnis von derartigen Vorgängen zu besitzen. "Wir sind nicht die Quelle dieser Informationen und haben von den französischen Behörden keine derartigen Informationen erhalten", teilte ein Sprecher des brasilianischen Geheimdienstes (ABIN) mit.

sid/dpa/afp/RND/zys

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