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So sportlich wird das Wochenende in Hannover

Radsport, Volleyball und Rugby So sportlich wird das Wochenende in Hannover

Für die hannoverschen Sportfans wird es – auch fernab der Großereignisse am Sonnabend in der HDI-Arena (96-Schalke) und am Sonntag auf der Neuen Bult (Galopp-Saisonstart) – ein abwechslungsreiches Wochenende. Wo lohnt es sich vorbeizuschauen, welche Mannschaft braucht Unterstützung?

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Dieser Klassiker ist ein Renner: Sonntag kommen Radsportfans rund um den Lindener Berg voll auf ihre Kosten.

Quelle: Petrow

Die Höhepunkte im Überblick:

Radsport: Carsten Straßmann zeigte sich positiv überrascht: „Das Meldeergebnis ist großartig und übertrifft die Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre deutlich“, sagt der Organisator des Lindener Berg Kriteriums, das am Sonntag seine 49. Auflage erleben wird. „Besonders die fast 50 Aktiven in der U15-Klasse sind außergewöhnlich und mehr als erfreulich.“ Insgesamt werden fast 300 Starterinnen und Starter den schweren und anspruchsvollen Rundkurs hinauf zur Sternwarte bei diesem traditionellen Rad-Klassiker in Angriff nehmen. Nach dem Auftakt mit dem U15-Rennen um 11 Uhr folgen die Wettbewerbe der Elitefrauen und der U17-Klasse; nach den Senioren gibt es dann gegen 
13.45 Uhr das Highlight mit dem Rennen der Eliteklasse. Vorjahressieger und Titelverteidiger Eric Baumann vom Team Ur-Köstritzer-Giant wird sich dabei einer starken und namhaften Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet erwehren müssen. Das Kriterium der Elite führt über 40 Runden gleich 80 Kilometer. Abgeschlossen wird der vom RV Concordia veranstaltete Renntag von der Hobbyklasse für Fahrer ohne Lizenz. Anmeldungen hierzu sind am Sonntag vor Ort noch möglich.

Rugby: Nun gilt es für Germania List: Der hannoversche Stadtteilclub bestreitet am Sonnabend (15 Uhr) sein Halbfinale um die deutsche Rugby-Meisterschaft. Gastgeber ist der Heidelberger RK, Serienmeister seit 2010 und bestes Team der Südstaffel. „Ziel ist es, dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen und möglichst viele Punkte mit der schnellen Hintermannschaft zu erzielen – hier könnten wir dem HRK gewachsen sein“, sagt Patrick Riethmüller, Sprecher und Spieler von Germania. Das Saisonziel sei mit dem Halbfinale schon erreicht. „Nun geht es um die Kür.“ Die Lister fahren bereits um 6.30 Uhr morgens ab. Nicht mit auflaufen können Felix Hartmann (Rippenprellung), Stefan Mau, Felix Struckmann (beide Schulterprobleme) und Fabian Hagedorn (krank). Die Hintermannschaft von Germania ist jedoch komplett. In der 2. Liga hat die SG Odin/VfR Döhren heute (14 Uhr) Bremen 1860 zu Gast. Eine Stunde später spielt Hannover 78 II gegen den DRC Hannover.

Faustball: Mächtig was los sein wird auf der Sportanlage des TK Hannover in Kirchrode. Bei der 26. Auflage des internationalen Saisonauftakts werden insgesamt 86 Faustballmannschaften an zwei Wettkampftagen um den begehrten Turniersieg spielen. Mit dabei sind unter anderem die deutschen Nationalmannschaften der U21 und U18. Letztere bereiten sich intensiv auf die Heim-WM vor, die im Juli in Nürnberg-Eibach stattfindet. Vom TKH sind Bundesliga-Angreifer Christos Michalakis und Abwehrspielerin Karen Schulz im erweiterten Kader der Bundestrainer. Sonnabend geht es um 11.30 Uhr los, die Finalrunde beginnt Sonntag um 12 Uhr.

Inline-Skaterhockey: In Bayern wollen die Bissendorfer Panther die Tabellenführung in der Bundesliga verteidigen. Sonnabend, 18.30 Uhr, müssen sie beim deutschen Meister TV Augsburg antreten, Sonntag (14 Uhr) geht es zum ersten Verfolger IHC Atting. Aus dem Reserveteam soll der 18-jährige Kai Steinmann, zuletzt Eishockeyspieler bei den Hannover Indians, den Kader verstärken.

Baseball: Besuch vom amtierenden Nord-Meister Solingen Alligators bekommen die Hannover Regents. Und vor den beiden Partien am Sonntag von 
13 Uhr an ist das Selbstbewusstsein bei Trainer David Wohlgemuth groß: „Einen Sieg wollen wir holen.“ Dabei hofft er besonders auf das zweite Duell, wenn auch die Amerikaner auf den Pitcher-Hügel dürfen. „Dass unser Heath Gray zu den Besten seiner Zunft gehört, hat sich bis nach Solingen herumgesprochen“, sagt Wohlgemuth. Ihr erstes Saison-Heimspiel haben in der Landesliga die Sehnde Devils am Sonntag (13 Uhr) gegen die Fischbeck Sharks.

Hockey: Auf Wiedergutmachung brennen die Zweitliga-Männer von Hannover 78. Die unnötige Niederlage vergangene Woche bei Abstiegskandidat Gladbacher HTC soll ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Sonnabend bekommen sie es mit einem weiteren Abstiegskandidaten zu tun. Um 14.30 Uhr sind die Bremer vom Club zur Vahr zu Gast. Felix Oldhafer und Hendrik von Drachenfels sind wieder dabei. Im Anschluss geht es auf dem 78-Platz mit der Partie der Zweitliga-Frauen weiter. Um 17 Uhr läuft Klipper Hamburg auf. Das bisherige Problem von 78: In neun Partien gelangen bisher nur vier Tore.

Handball: In der 3. Liga steht das Saisonfinale auf dem Programm. Der HSV Hannover hat den Klassenerhalt sicher, die Mannschaft von Trainer Stephan Lux tritt beim SV Anhalt Bernburg an (Sonnabend, 19 Uhr). Für zwei HSV-Spieler wird diese Partie den Abschied im HSV-Trikot darstellen – aus unterschiedlichen Gründen. Jannis Pille wechselt zurück zu seinem früheren Verein, dem Oberligisten VfL Hameln – um mehr Zeit für seine Masterarbeit zu haben. Bo Rackemann zieht es für ein halbes Jahr wegen eines Praktikums nach Nicaragua an eine deutsche Schule. Die TSV Burgdorf II spielt Sonnabend von 19 Uhr an bei den als Absteiger feststehenden Füchse Berlin II. Fabian Piatke (nach Buxtehude) und Yannick Dräger (nach Emsdetten) werden ihr letztes Spiel für die TSV-Reserve absolvieren. Die TS Großburgwedel verschiedet sich zeitgleich beim drittplatzierten VfL Potsdam in die Sommerpause. 

Beachvolleyball: Einen internationalen Anstrich kann in diesem Jahr das traditionelle Turnier auf dem hannoverschen Steintorplatz vermelden. „Wir freuen uns, erstmals ein Team aus Argentinien zu Gast zu haben“, sagt Tobias Tiedtke vom Veranstalter X-Zone, der das Turnier bereits zum 22. Mal ausrichtet. Sonnabend und Sonntag geht es schon um 9 Uhr los, die Endspiele sind für 16 Uhr vorgesehen.

Fußball: Nichts Neues für Arminia Hannover Sonnabend (15 Uhr) gegen TuS Lingen in der Oberliga. Wie zuletzt ist ein Sieg Pflicht – das Gefühl kennen die Arminen und dürften vom Kopf her auf Abstiegskampf eingestellt sein. „Die Jungs wollen jedes Spiel gewinnen, hauen sich im Training und im Spiel voll rein“, sagt Trainer Murat Salar. Torjäger Björn Masur hat sich die Hand angebrochen. Ob er mit einem Spezialverband spielen kann, steht noch nicht fest.

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MT Melsungen bleibt der Angstgegner der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga. Die „Recken“ unterlagen am Sonnabendabend in der Swiss-Life-Hall mit 30:31 (18:15) gegen die Hessen trotz einer überragenden Leistung von Kai Häfner, der elf Tore warf.