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Svenja Pingpank fiebert EM entgegen

Leichtathletik Svenja Pingpank fiebert EM entgegen

Barsinghäuserin misst sich in der Slowakei mit der kontinentalen U-23-Cross-Elite. Sie wird dort ihre erste internationale Meisterschaft bestreiten.

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Premiere: Die 21-jährige Svenja Pingpank startet am Sonntag erstmals bei einer internationalen Meisterschaft.

Quelle: privat

Barsinghausen. Ein bisschen aufgeregt ist sie schon jetzt. „Doch das wird sicher noch mehr werden“, vermutet Svenja Pingpank. Die Barsinghäuserin steht vor ihrem bisher größten sportlichen Event. Sonntag steigt im slowakischen Samorin die Cross-EM, und Pingpank gehört zum sechsköpfigen deutschen Team bei den U-23-Juniorinnen. „Das wird meine erste internationale Meisterschaft“, sagt sie.

Die Entscheidung fiel Ende November beim Ausscheidungsrennen in Darmstadt. „Es wurde vorher kommuniziert, dass nicht nur die drei für eine Mannschaft nötigen Läuferinnen mitgenommen werden, sondern fünf“, sagt Pingpank. Als sie jedoch im Rennen stürzte, geriet dieser fünfte Platz in Gefahr. Doch sie offenbarte eine ihrer großen Stärken: die Coolness. „Jetzt nicht blind losrennen“, dachte Pingpank. Sie gab Gas, aber dosiert. So reichte die Kraft, im Spurt auf den letzten Metern doch noch Rang fünf und damit das Ticket für die Europameisterschaft zu ergattern. Dass letztlich sechs Läuferinnen nominiert wurden, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Bundestrainer gratuliert

„Bundestrainer Sebastian Weiß kam gleich nach dem Rennen an und gratulierte. Für die Formalitäten zur EM-Nominierung hat er mir aber zum Glück noch ein paar Minuten zum Verschnaufen gegeben“, witzelt Pingpank. Am Dienstag der vergangenen Woche gab es die Ausrüstung und das Nationaltrikot. Damit hat Pingpank den niedersächsischen Verband Lügen gestraft.

„Svenja hatte sich beim Landeskader beworben. Doch sie erhielt eine Absage mit der Begründung, dass keine zu erwartende Prognoseleistung für einen internationalen Start innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre bei der U 23 möglich wäre“, erklärt Pressesprecherin Katrin Wollmann von Pingpanks Verein Hannover Ath­letics. Wenige Monate später startet die Barsinghäuserin nun allerdings international.

So begibt sich Pingpank ab Freitag für die EM in die Obhut von Bundestrainer Weiß, auch Trainer von Deutschlands Topläuferin Konstanze Klosterhalfen. Denn Vater Markus Pingpank, ihr Heimtrainer in Barsinghausen, fliegt diesmal nicht mit. Die Tochter ist mit ihren seit Oktober 21 Jahren eben erwachsen geworden.

Früher Rennbeginn

Nach dem Flug nach Wien und den rund 100 Kilometern per Bus in die slowakische Donau-Stadt dient der Sonnabend zur Akklimatisierung, ehe am Sonntag das Rennen steigt. 6280 Meter auf der Pferderennbahn liegen dann ab 9.55 Uhr vor der Barsinghäuserin.

„Ganz schon früh. Aber wir müssen sogar noch eher aufstehen, weil vorher die Eröffnung und Begrüßung ist. Da müssen wir unbedingt hin“, betont Pingpank, die auch diesen Teil ihrer internationalen Meisterschaftspremiere genießen will.

Ein Platz im deutschen Trio, das mit Klosterhalfen (Leverkusen) und der Ulmerin Alina Reh an der Spitze Medaillen-Chancen in der Teamwertung hat, ist ein Wunschtraum. „Vielleicht habe ich eine Mini-Chance, dritte Deutsche zu werden. Aber zunächst fahre ich dorthin, um internationale Luft zu schnuppern“, sagt Pingpank – auch wenn das einige nicht für möglich gehalten haben.

Von Matthias Abromeit

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