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Titelverteidiger Froome gibt bei Tour auf

Nach Sturz Titelverteidiger Froome gibt bei Tour auf

Titelverteidiger Christopher Froome hat bei der Tour de France aufgegeben. Der Radrennfahrer stürzte auf der fünften Etappe von Ypern in Belgien nach Arenberg gleich zweimal und gab 65 Kilometer vor dem Ziel auf.

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Titelverteidiger Christopher Froome hat nach zwei Stürzen auf der fünften Etappe der Tour de France aufgegeben.

Quelle: Reuters

Arenberg . Bereits am Dienstag war Froome gestürzt und hatte sich unter anderem am linken Handgelenk verletzt. Auf dem Weg über das gefürchtete Kopfsteinpflaster des Klassikers Paris-Roubaix kam nun für den Kapitän des britischen Teams Sky das Aus bei der 101 Tour de France.

Zunächst hatte der unglückliche Froome nach rund 35 Kilometern auf regennasser Fahrbahn unliebsame Bekanntschaft mit dem Asphalt gemacht. Diesmal fiel er anders als tags zuvor auf die rechte Seite und mit offensichtlich glimpflichen Folgen, zumal dem Vorjahressieger das Missgeschick lange vor Erreichen der gefährlichen Streckenabschnitte unterlief und er rasch von seinen Teamkollegen zurück ins Hauptfeld geführt wurde. Lediglich eine kleine Schürfwunde in Hüfthöhe sowie Risse in Trikot und Hose waren zu erkennen. Dann musste er ein weiteres Mal zu Boden, und diesmal ging es nicht weiter. Froome stand am Straßenrand, schüttelte den Kopf und krümmte sich vor Schmerzen. Dann humpelte der Brite zum Begleitfahrzeug und verschwand um 15.43 Uhr noch vor dem ersten Pavé-Sektor mit Tränen in den Augen vor der großen Bühne des Radsports.

Am Dienstag hatte der britische Top-Favorit auf den Gewinn des Gelben Trikots medizinisch betreut werden müssen, am Abend gab Teamchef Dave Brailsford nach Röntgenuntersuchungen Entwarnung: "Wir haben Tests durchgeführt und sind erleichtert. Er wird morgen an den Start gehen." Froome sei ein "Kämpfer, er gibt nicht so leicht auf". Es waren keine Brüche festgestellt worden. "Ich habe gut geschlafen. Das Handgelenk wird weh tun, aber heute wird es für alle sehr schmerzhaft", sagte dann Froome vor dem Etappenstart am Mittwoch und gab sich demonstrativ zuversichtlich. An der verletzten Hand trug der 29-Jährige eine Schiene, ansonsten schien äußerlich alles in Ordnung zu sein.

Froome war bereits vor einigen Wochen beim Critérium du Dauphiné auf die linke Seite gestürzt und hatte danach im Duell mit Alberto Contador (Tinkoff) ein herbe Schlappe hinnehmen müssen. Trotz der Siege bei der Tour de Romandie und Oman-Rundfahrt glich seine Saison bisher dem Seuchenjahr 2013 seines Landsmanns Bradley Wiggins, der von Brailsford nicht für die 101. Tour nominiert worden war.

Wiggins, der 2012 als erster Brite überhaupt die Tour für sich entschieden hatte, fand im Jahr seiner Titelverteidigung nie zu ähnlicher Stärke. Froome plagten in den letzten Monaten und Wochen nicht nur Stürze, sondern auch Rückenprobleme und eine Atemwegserkrankung, die zu der Kontroverse um eine medizinische Ausnahmegenehmigung durch den Radsportweltverband UCI geführt hatte. Sky-Boss Brailsford dürfte nun endgültig bereuen, den wiedererstarkten Wiggins ausgebootet zu haben.

sid

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