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Argentinien

Tod von Zuschauerin überschattet Start der Rallye Dakar


Der Tod einer Zuschauerin überschattet den Start der Rallye Dakar in Argentinien. Der Wagen des deutschen Rallyefahrers Mirco Schultis kam von der Strecke ab und fuhr in eine Zuschauergruppe.
Das Fahrzeug des deutschen Rallyefahrers Mirco Schultis

Das Fahrzeug des deutschen Rallyefahrers Mirco Schultis

© ap

Ein tödlicher Unfall hat den Start der Rallye Dakar in Argentinien überschattet. Das Fahrzeug des deutschen Rallyefahrers Mirco Schultis kam auf der Strecke von Colon nach Cordoba von der Straße ab und fuhr in eine Zuschauergruppe. Dabei kam eine 28-jährige Frau ums Leben. Vier weitere Zuschauer wurden verletzt.

Ein Augenzeuge sagte, die Zuschauer hätten außerhalb des für sie reservierten Bereichs gestanden. „Es gab keinen Platz mehr, und die Polizei hat die Leute nicht gestoppt“, sagte Gaston Harriague dem Fernsehsender TN.

Wegen Überschwemmungen wurde die Strecke um 50 auf 199 Kilometer gekürzt. Es gewann der Spanier Nani Roma in einem BMW vor seinem Landsmann Carlos Sainz in einem Volkswagen. An dem Offroad-Rennen über 9.000 Kilometer durch Argentinien und Chile nehmen die Fahrer von 134 Autos, 151 Motorrädern, 25 Quads und 52 Lastwagen teil. Ihr Ziel ist am 16. Januar Buenos Aires. Die Rallye wurde 2009 aus Sicherheitsgründen von Afrika nach Südamerika verlegt.

Internet: dakar.com

apd

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