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„Gute Reise, Jules"

Trauerfeier für verstorbenen Formel1-Piloten „Gute Reise, Jules"

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung hat am Dienstagmorgen in Nizza die Trauerfeier für den am vergangenen Samstag verstorbenen Formel-1-Fahrer Jules Bianchi stattgefunden. Der 25-Jährige war in der Nacht zu Sonnabend an seiner schweren Kopfverletzung gestorben.

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Nach neun Monaten im Koma ist Rennfahrer Jules Bianchi gestorben.

Quelle: dpa (Archiv)

Nizza. Zu einer leisen Gitarrenversion des Eagles-Hits "Hotel California" betraten die Familie sowie engste Freunde und Fahrerkollegen des Franzosen die Kathedrale Sainte-Reparate im Herzen von Bianchis Heimatstadt. Die Außenwände des Gotteshauses waren mit überdimensionalen Porträts des 25-Jährigen dekoriert. Um genau 10.50 Uhr wurde Bianchis Sarg durch den abgesperrten Bereich vor dem Haupteingang in die Kathedrale getragen. Etliche Formel-1-Fahrer waren unter den Trauergästen, unter anderem Nico Rosberg, Felipe Massa und Jenson Button. Französischen Medienberichten zufolge hatte auch Weltmeister Lewis Hamilton sein Erscheinen angekündigt.

Ebenfalls dabei waren der viermalige Champion Alain Prost, FIA-Präsident Jean Todt und der französische Sportminister Thierry Braillard. Am Dienstagmorgen hatten die Teams via Twitter an Bianchi erinnert und dazu Fotos des Franzosen gestellt. "Gute Reise, Jules, Gott schütze dich", schrieb Mercedes, "Unsere Gedanken sind in Nizza, CIAOJULES", hieß es bei Red Bull.

Keine Nummer 17 mehr

Bereits einen Tag vor der Trauerfeier hatte der Automobil-Weltverband FIA beschlossen, Bianchis Startnummer 17 in der Formel-1-Weltmeisterschaft nicht mehr zu vergeben. "Da die Startnummer mittlerweile von jedem Fahrer individuell ausgewählt wird und ihn dann während seiner gesamten Karriere begleitet, halten wir es für eine angemessene Geste, die Nummer 17 aus Respekt vor Jules Bianchi aus der Formel 1 zurückzuziehen", heißt es in einem Statement.

Bianchi war in der Nacht zum Samstag rund neun Monate nach dem verheerenden Crash beim Großen Preis von Japan in Suzuka gestorben. Am 5. Oktober 2014 war er auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Marussia unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Bianchi hatte bei dem Unfall schwerste Kopfverletzungen erlitten und seither im Koma gelegen.

SID

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Nach 285 Tagen im Koma
Foto: Bianchi, der 34 Rennen in der Formel 1 bestritt, war im japanischen Suzuka auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Boliden unter ein Abschleppfahrzeug gerast.

Nach 285 Tagen im Koma ist der französische Formel-1-Fahrer Jules Bianchi seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren und dem tragischen Verlust von Ayrton Senna trägt die Königsklasse wieder Trauer. 

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