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Tuchel ruft in München keinen "Machtkampf" aus

Topspiel am Wochenende Tuchel ruft in München keinen "Machtkampf" aus

Die Fußball-Fans in Deutschland schauen gespannt nach München: Im Topspiel beim FC Bayern muss Borussia Dortmund beweisen, ob es zum Herausforderer des Branchenführers taugt. BVB-Coach Tuchel schwärmt vom Gegner, der seinen Bundesliga-Startrekord einstellen kann.

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BVB-Trainer Thomas Tuchel.

Quelle: dpa

München . Der Herausforderer gibt sich kämpferisch. Borussia Dortmund geht optimistisch ins Topspiel der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München. "Wir haben darauf Lust und trauen es uns zu, ausgerechnet am Sonntag unser bestes Spiel zu machen", verkündete BVB-Coach Thomas Tuchel am Samstag. Dass die Dortmunder mit einem Sieg den Abstand zum Tabellenführer am Sonntag (17.30 Uhr) auf einen Punkt verkürzen können, sei allerdings eher uninteressant, erklärte Tuchel: "Wir sind nicht angetreten, um einen neuen Machtkampf auszurufen oder den Bayern über 34 Spieltage die Stirn zu bieten."

Fans, Spieler, Trainer - in Deutschland sehnen alle den Anpfiff herbei. Bei den letzten sieben Duellen in München verließen die Dortmunder immerhin viermal als Sieger den Platz. "Alle Leute wollen dieses Spiel sehen, Dortmund gegen Bayern München ist immer speziell", erklärte Pep Guardiola. Der Trainer des Titelverteidigers und Tabellenführers kündigte einen entschlossenen deutschen Meister an: «Wir sind bereit, um die beste Leistung zu geben.»

Der Spanier kann gegen die Borussia wieder auf Arturo Vidal bauen. Der Chilene habe nach Knieproblemen "gut trainiert", berichtete Guardiola. Er versuchte, die Bedeutung der Partie zu relativieren: "Es ist kein Finale, es sind nur drei Punkte. Wir sind im Oktober. Es ist noch eine lange Zeit, bis eine Mannschaft Meister wird."

Trotzdem würden die Bayern mit einer Einstellung ihres Bundesliga-Startrekordes von acht Siegen die Spannung an der Tabellenspitze bereits in einem frühen Stadium der Saison erheblich reduzieren. "Man kann sich sieben Punkte Vorsprung herausspielen. Das ist nicht so schlecht", erklärte Weltmeister Jérôme Boateng.

Der Entwicklung beim Rekordmeister zollt Tuchel Anerkennung. "Das gefährlichste an den Bayern ist ihre Haltung geworden. Sie haben sich losgelöst von Sprüchen, Drohgebärden und öffentlichen Vorhersagen", sagte der BVB-Trainer am Tag vor dem Spiel. Stattdessen stünden die Bayern für Bescheidenheit gepaart mit allerhöchsten Ansprüchen. "Kein Gegner erwischt sie mal eben auf dem falschen Fuß. Das ist ihre größte Stärke", erklärte Tuchel, der den Kontrahenten «sportlich auf allerhöchster Ebene mit Real Madrid und Barcelona» einstuft.

In der Europa League hatte Tuchel am Donnerstag Stammkräfte wie Mats Hummels, Pierre-Emerick Aubameyang und Ilkay Gündogan geschont, die gegen den FC Bayern wieder zum Einsatz kommen sollen. BVB-Torjäger Aubameyang (neun Saisontore) tritt dabei in der ausverkauften Allianz Arena zum Wettschießen gegen Robert Lewandowski (10 Treffer) an.

Auch Joachim Löw wird das Topspiel aufmerksam verfolgen. Immerhin sind acht Nationalspieler im Einsatz, die der Bundestrainer für die zwei anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Irland und Georgien nominiert hat. Am Sonntagabend sind die jeweils vier Bayern- und BVB-Akteure in München Gegner, rund 24 Stunden später treffen sie sich dann als Teamkollegen in Frankfurt wieder.

dpa

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