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Toba hat Olympia-Quali im Blick

Hannoveraner bei Turn-WM Toba hat Olympia-Quali im Blick

Der Hannoveraner Andreas Toba startet am Sonntag mit der deutschen Turnmannschaft bei der WM in Glasgow – und hat dabei die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio im fest im Blick.

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„Konzentriert bleiben“: Andreas Toba will bei der Turn-WM die Olympiaqualifikation bejubeln. Dazu muss er mit der deutschen Riege das Teamfinale erreichen. 

Quelle: imago

Hannover. Sicherheit geht vor am Sonntag im deutschen Turnerlager. „Wir haben das Risiko in den Übungen etwas minimiert“, sagt Andreas Toba. Der 25-Jährige vom TK Hannover tritt mit fünf Kollegen in der Weltmeisterschafts-Qualifikation an. Dabei mag die Hoffnung mitschwingen, dass sichere und saubere Vorstellungen mehr Eindruck bei den Kampfrichtern hinterlassen. Für den Hannoveraner und seine Kollegen geht es zunächst um das Erreichen des Teamfinales, damit hätten sie sich das Ticket zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro vorzeitig gesichert. Eine solche Top-Acht-Platzierung bei Weltmeisterschaften gab es immer seit 2005, das Ziel ist also nicht zu hoch gegriffen. Allerdings sind vier von sechs deutschen Startern verletzungsgeplagt, doch Toba versprüht Zuversicht. „Die Jungs werden alles geben und sich durchbeißen“, sagt der Hannoveraner, der sich selbst fit fühlt.

Toba turnt in der Qualifikation am Sonntag fünf Geräte. „Am Barren gibt es Stärkere, da ist es völlig in Ordnung, dass ich nicht zum Einsatz komme“, sagt er. Dass ihn die Pause an der sechsten Station eine Teilnahmechance am WM-Einzelfinale der 24 besten Mehrkämpfer kostet, nimmt Toba klaglos hin.

Der Hannoveraner ist auf die Erfüllung eines Traumes fokussiert, für den er sich im täglichen Training seit drei Jahren schindet: die zweite Olympiateilnahme nach London 2012. Und der sicherste Weg nach Rio führt nun einmal mit dem deutschen Team, daher ist Mannschaftsdienlichkeit auch für Toba die erste Turnerpflicht. Als Einzelkämpfer müsste er auf jeden Fall in eine zusätzliche Ausscheidung mit ungewissem Ausgang.

Der Hannoveraner ist aber eher der ideale Teamturner, weil er an allen sechs Geräten nahezu ausgeglichene Leistungen bringt. Deshalb bestreitet er in Glasgow die dritte Weltmeisterschaft in Folge, aber Routine stellt sich nicht ein. „Die Hallen haben ihre Eigenheiten, die Geräte sind anders als zu Hause“, sagt er. „Da muss man sich dran gewöhnen und konzentriert bleiben.“ Immerhin sind die Rahmenbedingungen in Glasgow perfekt. „Das Teamhotel ist kaum 200 Meter von der Wettkampfstätte entfernt“, sagt Toba. Zeitraubende Fahrten zu den Übungseinheiten und den Wettkämpfen bleiben also aus.

Der Rahmen für Olympia passt - in Schottland und auch in Hannover. In seiner Heimatstadt nimmt Toba, wenn es mit dem Platz unter den Top Acht für die deutsche Riege geklappt hat, die letzte Vorbereitungsetappe auf dem Weg nach Brasilien in Angriff. Finanziell ist dieser Abschnitt durch die niedersächsischen Sportverbände und -stiftungen sowie private Förderer gesichert. Doch für die Zeit nach 2016 gibt es noch keine Zusagen in Richtung des Turners. Toba sagt: „Eigentlich bin ich dann mit knapp 26 Jahren im besten Sportleralter.“ Er könne sich vorstellen, seine Karriere fortzusetzen.

Doch längst laufen auch bei dem Hannoveraner die Planungen mehrgleisig. Er absolviert ein Sportstudium an der Universität Timisoara, dort wird in drei Sprachen gelehrt: Rumänisch, Ungarisch und Deutsch. „Im Januar 2017 habe ich Prüfungstermine“, sagt Toba.

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