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Report belegt staatliches Doping Russlands

Olympische Spiele in Sotschi Report belegt staatliches Doping Russlands

Die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA werfen Russland staatlich gesteuertes Doping vor. Der am Montag in Toronto vorgelegte 97-seitige Untersuchungsbericht führt zahlreiche gravierende Belege für die Verwicklung von staatlichen Stellen in den Sportbetrug auf.

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Der Einlauf des russischen Teams bei der Eröffnungfeier der Olympischen Spiele am 7. Februar 2014 in Sotschi.

Quelle: Barbara Walton

Toronto. Präsentiert wurde der Report von WADA-Chefermittler Richard McLaren am Montag in Toronto. In den Doping-Skandal während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sei unter anderem das russische Sportministerium verwickelt. So seien im Moskauer Anti-Dopinglabor über Jahre hinweg positive Proben verschwunden, um gedopte russische Athleten zu schützen.

Das russische Sportministerium habe die Manipulationen überwacht, sagte McLaren. Mehrere Dutzend russische Sportler, darunter mindestens 15 Medaillengewinner, sollen in Sotschi gedopt an den Start gegangen sein.

IOC muss nun entscheiden

Eine Empfehlung der WADA-Ermittler für Sanktionen gegen russische Sportler, Verbände oder gar einen Komplettausschluss Russlands gab es drei Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele allerdings zunächst nicht. Diese Entscheidung muss das Internationale Olympische Komitee (IOC treffen), denn McLaren oder die WADA haben keinerlei Entscheidungsbefugnis.

McLaren betonte, dass die Untersuchung unabhängig und transparent abgelaufen sei. Der Kanadier war von der WADA mit der unabhängigen Untersuchung betraut worden.

dpa/sid/RND

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