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Waspo 98 will nicht nur guter Gastgeber sein

Champions League Waspo 98 will nicht nur guter Gastgeber sein

Die Champions League macht Station in Hannover - und die Wasserballer von Waspo 98 Hannover wollen munter mitmischen. Waren sie im vergangenen Jahr noch krasser Außenseiter und am Ende chancenlos, so haben sich die Zeiten geändert.

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Quelle: Florian Petrow

Hannover. Obwohl die Gegner des Wochenendes, VK Radnicki (Serbien), VK Buda (Montenegro) und Szolnoki VSC (Ungarn), international einen hervorragenden Ruf haben, soll für Waspo 98 die zweite Runde des Wettbewerbs nicht schon die letzte sein. „Unsere Chancen aufs Weiterkommen stehen bei 50:50“, sagt Trainer Karsten Seehafer. Clubchef Bernd Seidensticker pflichtet ihm bei: „Ohne übertrieben optimistisch zu sein: Das ist absolut realistisch“, sagt er.

Das Selbstvertrauen für die drei Spiele haben sich die Hannoveraner vor knapp zwei Wochen bei ihrem überraschenden Gruppensieg in Tiflis in der ersten Runde der Champions League geholt. Schon da hatte sich gezeigt, dass man mit europäischen Klasseteams nicht nur mithalten kann, sondern sie auch schlagen kann. Die Neuzugänge Alexander Radovic, Pere Estrany, Marin Ban und Marek Tkac haben für eine deutliche Qualitätsverbesserung des Kaders gesorgt. Und damit natürlich auch die eigenen Ansprüche steigen lassen. „Wir sind schon sehr gut“, sagt Trainer Seehafer.

Ob es ausreicht, um die K.-o.-Spiele der nächsten Runde zu erreichen - die ersten beiden des Viererfeldes im Stadionbad kommen weiter -, das wird sich spätestens nach dem letzten Waspo-Spiel des Wochenendes gegen Szolnok zeigen. Trainer und Clubchef wäre es am liebsten, wenn schon vorher alles klar wäre, denn das ungarische Team wird von ihnen als am stärksten eingeschätzt. „Dort spielen fünf Weltmeister von 2013 und drei von 2015. Mehr muss man ja wohl nicht sagen“, erklärt Seehafer, Szolnoki VSC zählt zu den fünf, sechs absoluten Top-Mannschaften Europas.

Sorgen macht bei den Gastgebern derzeit nur Pedrag Jokic, der an einer Zerrung laboriert. Man hofft, ihn bis Freitag fit zu bekommen. Der Centerspieler ist mit seiner Routine und seinem Können sehr wichtig für Waspo - und fürs Weiterkommen muss alles passen.

Das Turnier:

Freitag: VK Budva - Szolnok VSC (18.15 Uhr), Waspo 98 Hannover - VK Radnicki (20 Uhr).

Sonnabend: Szolnok - Radnicki (16.45 Uhr), Waspo 98 - Budva (18.30 Uhr).

Sonntag: Radnicki - Budva (10.15 Uhr), Waspo 98 - Szolnok (12 Uhr). Gespielt wird in der Stadionsporthalle.

Von Jörg Grußendorf

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2. Champions-League-Runde

Am Freitagabend wird es ernst. Und schwer. Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover starten in die zweite Runde der Champions League – und das vor heimischem Publikum. Der Auftaktgegner im Stadionbad (Beginn ist um 20  Uhr) hat es gleich in sich: Es geht gegen VK Radnicki aus Serbien.

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