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Waspo 98 zieht in die dritte Champions-League-Runde

Wasserball Waspo 98 zieht in die dritte Champions-League-Runde

Die hannoversche Wasserballer von Waspo 98 mischen in der Champions League weiter munter mit – und zwar mittlerweile in der dritten Runde.

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„Wir haben eine Mannschaft mit Potenzial nach oben“: Waspos Alexander Radovic jubelt über eins seiner elf Turnier-Tore

Quelle: Petrow

Hannover. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Waspo 98 Hannover gehört zu den besten 16 Wasserball-Mannschaften Europas. Und das muss längst nicht das Ende sein, das Team von Trainer Karsten Seehafer kann sich sogar noch weiter verbessern. Dazu gehört dann allerdings ein wenig Glück, wenn morgen die nächste Runde der Champions League ausgelost wird.

Rein gar nichts mit Glück hatte es indes zu tun, dass die Hannoveraner überhaupt den Sprung zu dieser Verlosung geschafft haben. Waspo 98 hat sich nämlich im Zweitrunden-Turnier vor heimischer Kulisse bravourös geschlagen und sich in dem renommierten Viererfeld überraschend deutlich als Zweiter durchgesetzt. „Wir haben ein starkes Turnier gespielt und eine echte Duftmarke gesetzt mit einer Mannschaft die Potenzial nach oben hat“, sagte Seehafer. „Es sind schon einige überrascht darüber, was hier entstanden ist.“

Die hannoverschen Wasserballer von Waspo 98 sind bereits in der dritten Runde der Champions League. Unter anderem siegten sie gegen VK Budva.

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Lediglich dem großen Favoriten hatte sich der Gastgeber geschlagen geben müssen; und das gestern im abschließenden Spiel im Stadionbad. Gegen VSC Szolnoki war es „nur“ noch um den Gruppensieg gegangen, das Weiterkommen hatte Waspo 98 an den Vortagen längst klargemacht. Auch wenn es gegen das ungarische Top-Team mit 10:11 (3:5, 3:1, 2:3, 3:3) die einzige Niederlage gab, so zeigte die Mannschaft in dieser Partie ihre beste Leistung.

Das gelang sogar ohne Erik Bukowski, der sich eine Zerrung zugezogen hatte, und ohne Pedrag Jokic, der aufgrund der gleichen Verletzung gehandicapt ins Turnier gegangen war und deshalb gegen Szolnoki geschont wurde. „Da sind andere eingesprungen und haben mit viel Herz und Emotionen dagegengehalten“, sagte Trainer Seehafer, der darüber hinaus Torhüter Roger Kong aufgrund einiger Glanzparaden lobte.

Den Grundstein für das Weiterkommen hatte Waspo 96 bereits am Freitagabend mit einem ungefährdeten 14:7 (4:2, 3:2, 1:3, 6:0) gegen VK Radnicki aus Serbien gesetzt. Diese Partie war das Spiel von Neuzugang Alexander Radovic, der mit seinen sieben Treffern maßgeblichen Anteil am gelungenen Turnierauftakt für die Gastgeber hatte. Damit wurde das Tor in die dritte Runde weit geöffnet.

Perfekt gemacht wurde dieser Schritt dann am Sonnabend gegen den Talentschuppen vom VK Budva. 12:6 (2:1, 2:2, 3:1, 5:2) gewann Waspo 98 gegen das Team aus Montenegro. Seehafer aber war mit seinem Team nicht wirklich zufrieden. „Eigentlich zählt nur, dass wir weitergekommen sind“, sagte er, „aber wir haben uns viel zu wenig bewegt, und der Ball lief nicht richtig rund.“

Rund lief es dann gegen Szolnoki, und rund soll es auch in der nächsten Runde laufen, wenn in vier Partien mit Hin- und Rückspiel noch vier Teilnehmer für die Hauptrunde gesucht werden. Mit etwas Losglück zählt Waspo 98 dazu.

Waspo-Tore gegen Radnicki: Radovic (7), Bukowski, Estrany, Bolovic, Schlotterbeck, Toth, Paunovic und Ban.


Waspo-Tore gegen Budva: Paunovic (3), Radovic, Ban (beide 2), Bukowski, Schlotterneck, Balatoni, Toth und Jokic.


Waspo-Tore gegen Szolnoki: Estrany, Radovic, Toth (alle 2), Ban, Schlotterbeck, Bolovic, Tkac.


Die anderen Ergebnisse: VSC Szolnoki - VK Budva 19:5, VK Radnicki – Szolnoki 2:21, Radnicki – VK Budva 8:7. Die Tabelle: 1. VSC Szolnicki 51:17 Tore, 9 Punkte, 2. Waspo 98 36:24, 6, 3. VK Radnicki 17:42, 3, 4. VK Dudva 18:39, 0.     

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