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Waspo siegt knapper als erwartet

Wasserball-Stadtderby Waspo siegt knapper als erwartet

Das war doch enger als gedacht: Im hannoverschen Stadtderby der Wasserball-Bundesliga siegte am Ende zwar der Favorit Waspo, die Wihte Sharks hielten beim 14:10 am Donnerstagabend jedoch lange mit.

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Kein Durchkommen für White-Shark-Spieler Jonas Reinhart gegen Predrag Jokic (links) und Ante Corusic (rechts).

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Hannover. Kurz vor dem Ende wanderten die Blicke der Waspo-Spieler immer häufiger zur Anzeigetafel. Der große Favorit führte im hannoverschen Stadtderby der Wasserball-Bundesliga gegen die White Sharks zwar meistens. Anders als erwartet, ging es aber äußerst knapp zu. Vom erwarteten Scheibenschießen war der Titelanwärter weit, weit entfernt. Am Ende siegte Waspo 98 am Donnerstagabend vor etwa 150 Zuschauern in der Baustelle Stadionbad mit 14:10 (3:2, 2:3, 4:3, 5:2) gegen super eingestellte Sharks.

„Das war unsere beste Leistung gegen Waspo“, sagte Sharks-Vorsitzender Jörg Deike. „Wir haben gezeigt, was wir können. Und wenn wir am Ende nicht noch zwei, drei einfache Tore kassierte hätten, wäre es noch viel knapper geworden.“ Eng genug war es für Waspo-Trainer Karsten Seehafer auch so. „Das kann nicht unser Anspruch sein“, sagte er. „Auch wenn wir nie den Eindruck hatten, dass wir das Ding verlieren könnten, so muss man sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Wasserball ist ein Kampfsport, und wir haben den Kampf nicht angenommen.“ Das taten die White Sharks. „Das war richtig gut von uns“, sagte Torwart Kevin Götz, der mehrere Bälle der Waspo-Profis bravourös hielt.

  • Die Tore für Waspo 98 warfen Radovic (5), Ban, Brguljan, Seculic (alle 2), Corusic, Pickert und Estrany.
  • Für die White Sharks trafen: Struß (3), Hebisch, Hornbostel (2), Demir, Reinhart und Frank.
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