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Wedemark Scorpions überraschen in der Oberliga

Eishockey Wedemark Scorpions überraschen in der Oberliga

In der Wedemark ist man in diesen Tagen guter Dinge, wenn es um Eishockey geht. Nicht nur, dass es in dieser Saison für den ESC Wedemark Scorpions in der Oberliga Nord deutlich besser läuft als in der vergangenen Spielzeit, als man nach dem Aufstieg aus der Regionalliga lediglich fünf Spiele gewinnen konnte - und nur einen der Siege im heimischen Stadion holte.

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Die Wedemark Scorpions, hier mit Torjäger Michael Budd (Mitte), sind die positive Überraschung in der Oberliga Nord.

Quelle: Florian Petrow

Mellendorf. Schon jetzt, nach 20 Spielen, haben die „kleinen Scorpions“ drei Siege mehr auf dem Konto stehen. Überhaupt ist man guter Dinge, was auch daran liegt, dass man im Hinblick auf das Derby mit den „großen Scorpions“ am Sonntag (18.30 Uhr) in Langenhagen nicht mehr automatisch als krasser Außenseiter gilt. Schließlich hat der ESC schon einmal gezeigt, dass er im Derby den Favoriten schlagen kann: 6:2 lautete das überraschende Ergebnis im Duell Scorpions gegen Scorpions im Heimspiel Ende November. Zuletzt sorgten die Wedemärker Spieler mit einem 2:1-Sieg beim Tabellendritten Neuwied für Furore.

Woher die Leistungssteigerung kommt, weiß Dieter Reiss, seit dieser Saison Trainer in der Wedemark, schnell zu sagen. „Wir haben ein paar gute Spieler geholt“, sagt er. Vor allem Brett Beebe und Michael Budd brächten viel Schwung in das Spiel auf dem Eis. Aber auch insgesamt sei das Team im Vergleich zur vergangenen Spielzeit näher zusammengerückt. „Wir spielen jetzt wie eine Mannschaft“, sagt Reiss.

Der Zusammenhalt im Team gehört zu den wichtigsten Faktoren in der Wedemark. „Aufgrund unserer finanziellen Möglichkeiten sind wir eingeschränkt“, sagt Geschäftsführer Jochen Haselbacher. Das macht sich vor allem noch bemerkbar, wenn zwei Partien an einem Wochenende zu spielen sind.

Zeigen die Scorpions im ersten Spiel eine gute Leistung, reichen die Kräfte im zweiten Match meist nicht mehr, wie zuletzt im Spiel gegen die Indians, als man mit 1:7 im heimischen Ice House unterging. Man gut, dass dieses Wochenende nur das Derby in Langenhagen ansteht ...

Für die Spielzeit 2016/2017 streben die Scorpions nach Aussage von Haselbacher eine Platzierung in den Play-off-Rängen an. In dieser Saison bleiben sie noch bescheiden, wollen die Abstiegsrelegation vermeiden und vielleicht für die eine oder andere weitere Überraschung sorgen. Trotz des ansprechenden 11. Platzes haben die Wedemärker vor dem zweiten Scorpions-Derby die Favoritenrolle den Gastgebern zugeschoben - auch das ist sicherlich ein bisschen Taktik. Trainer Reiss hat seine ganz eigene Idee, wie er den großen Nachbarn ärgern kann: „Solange wir den Puck haben, können die keine Tore schießen.“

ESC-Teammanager Eric Haselbacher hatte beim ersten Aufeinandertreffen frech gegen die Hannover Scorpions gestichelt. Als Hallensprecher rief er „Strafzeit für den SC Langenhagen“ ins Mikrofon. Scorpions ärgern Scorpions - das gehört zum hannoverschen Eishockey.

Von Sabine Gurol

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