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1,8 Millionen Fahrzeuge von VWN betroffen

Abgas-Skandal bei VW 1,8 Millionen Fahrzeuge von VWN betroffen

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte im VW-Konzern trifft jetzt auch den Standort Hannover: Unter den insgesamt elf Millionen betroffenen Autos sind rund 1,8 Millionen Diesel-Fahrzeuge der Marke VW Nutzfahrzeuge, die ihren Sitz in Hannover hat.

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Fahrzeuge des Modells Amarok im VWN-Werk in Hannover-Stöcken.

Quelle: dpa

Hannover. Vom Abgas-Skandal des Volkswagen-Konzerns sind auch 1,8 Millionen leichte Nutzfahrzeuge betroffen. Das sagte ein Sprecher der Marke VW Nutzfahrzeuge dieser Zeitung. Die Marke aus Hannover umfasst die Modelle Transporter, Caddy, Crafter und Amarok. Ihre Kernzielgruppe sind Gewerbetreibende, die aus Kostengründen in der Regel Diesel-Fahrzeuge kaufen. VW Nutzfahrzeuge wolle in den nächsten Wochen "Lösungsvorschläge für technische Maßnahmen den Behörden vorstellen, diskutieren und abstimmen", sagte der Sprecher. Anschließend werde man einen Zeitplan erstellen, um die Fahrzeuge der betroffenen Kunden umzurüsten. "Dies wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen."

Am Vormittag war bekannt geworden, dass der Abgas-Skandal erwartungsgemäß auch die VW-Tochter Audi trifft. Weltweit sind 2,1 Millionen Modelle betroffen. Der fragliche Motor wurde demnach in den Varianten mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum als Turbodiesel in den Typen A1, A3, A4 und A6, dem Sportwagen TT sowie den Geländewagen Q3 und Q5 verbaut worden. Es gehe dabei nur um Dieselmotoren, die die Abgasnorm EU 5 erfüllen, hieß es aus dem Unternehmen. Aktuelle Motoren, die bereits die gültige Norm EU 6 einhalten, seien wie auch bei den anderen Volkswagen-Marken nicht betroffen. Der Motor, der bei VW die interne Bezeichnung EA 189 trägt, wurde in etlichen Marken des Konzerns verwendet, etwa auch bei Skoda.

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Ein Viertel davon in Deutschland
Der Abgas-Skandal bei Volkswagen trifft erwartungsgemäß auch die Tochter Audi.

Bei der Volkswagen-Tochter Audi sind weltweit 2,1 Millionen Fahrzeuge vom Abgas-Skandal betroffen. Das sagte ein Audi-Sprecher am Montag in Ingolstadt. In Deutschland sind demnach knapp 577.000 Pkw des Unternehmens mit dem Motor ausgestattet, in dem die Software zur Manipulation von Abgasen eingebaut ist.

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