Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt 91 Prozent der Lokführer stimmen für Streiks
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt 91 Prozent der Lokführer stimmen für Streiks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:27 02.10.2014
Quelle: dpa
Anzeige
Frankfurt am Main

Das teilte GDL-Sprecherin Gerda Seibert in Frankfurt mit.

Für die Zustimmung zu weiteren Streiks waren 75 Prozent nötig. Ein Streikdatum stehe noch nicht fest, sagt Seibert.

In dem Tarifkonflikt hatte die GDL bereits zweimal zu Warnstreiks aufgerufen und damit große Teile des bundesweiten Bahnverkehrs lahmgelegt.  Mit dem Arbeitskampf will die GDL ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Geld und einer kürzeren Arbeitszeit durchsetzen. Sie erhebt sie nicht nur für die Lokführer, sondern für das gesamte Zugpersonal.

Noch kurz vor Auszählung der Urabstimmung hatte die Bahn der GDL ein neues Angebot vorgelegt. Demnach schlägt die Arbeitgeberseite vor, die Verhandlungen auszusetzen, bis die Bundesregierung das geplante Gesetz zur Tarifeinheit auf den Weg gebracht hat. Bis dahin sollten die Lokführer zwei Prozent mehr Geld erhalten, hieß es.

Keine Streiks bis Sonntag

Bei der Deutschen Bahn wird bis einschließlich Sonntag (5. Oktober) nicht gestreikt. Das sagte der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Donnerstag in Frankfurt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der 49-jährige Oliver Bäte wird im Mai 2015 Vorstandschef von Europas größtem Versicherer Allianz.

02.10.2014
Deutschland / Welt Erfahrungen mit dem Mindestlohn - Höhere Preise – weniger Trinkgeld

Seit August 2013 gibt es die von vielen geforderte Untergrenze bei der Bezahlung. Die Erfahrungen bei den Friseuren sind unterschiedlich: Die Preise sind gestiegen, dafür fällt das Trinkgeld geringer aus. Ob die höheren Preise die Schwarzarbeit befördern, ist umstritten.

Jens Heitmann 04.10.2014

Die Börsengänge von Zalando und Rocket Internet waren als Meilensteine für die deutsche Online-Wirtschaft gefeiert worden. Die Unternehmen nahmen hunderte Millionen Euro ein. Die Aktien kamen bei Anlegern jedoch schlecht an.

02.10.2014
Anzeige