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Airbus erwartet Flut an Aufträgen

Flugzeughersteller Airbus erwartet Flut an Aufträgen

Voll Selbstbewußtsein geht Airbus in die Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris: Eine wahre Auftragsflut erwartet der europäische Flugzeughersteller beim weltgrößten Branchentreff, der am Montag eröffnet wird. Nur wenige Stunden zuvor verschob Airbus aber die Auslieferung der Kurz- und Langversion seines neuen Hightech-Fliegers A350 um jeweils zwei Jahre.

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Landung eines Militärtransporters A400M in Le Bourget: 500 Maschinen will die Airbus-Mutter EADS in den nächsten 30 Jahren verkaufen.

Quelle: dpa

Paris. Airbus-Manager Fabrice Brégier bestätigte am Wochenende Berichte, wonach die Leistung der Langversion A350-1000 auf Kundenwunsch durch neue Triebwerke von Rolls-Royce erheblich gesteigert werde.

Während die Grundversion A350-900 nach wie vor ab Ende 2013 ausgeliefert werden soll, wird die Langversion erst Mitte 2017 zur Verfügung stehen. Die kleinere Schwester A350-800 soll Mitte 2016 ausgeliefert werden.

Der Airbus-Mutterkonzern EADS zeigte sich am Wochenende optimistisch, dass die Nachfrage nach seinen Flugzeugen vom weltweiten Aufschwung der Luftfahrt beflügelt stark anziehen werde. Das gilt auch für den lange von diversen Verspätungen und Mehrkosten geplagten Militärtransporter A400M, von dem EADS in den nächsten 30 Jahren bis zu 500 Exemplare verkaufen will.

In den vergangenen Wochen hatten sich bereits Großaufträge für die spritsparende Neuauflage des Mittelstreckenfliegers A320neo angekündigt, der im Herbst 2015 ausgeliefert werden soll. „Die A320neo hat sich in nur sechs Monaten zum Kassenschlager entwickelt, das wird auch die Airshow zeigen“, sagte EADS-Chef Louis Gallois. Auch Konkurrent Boeing setzt auf ein Anziehen der Bestellungen und schickte seine neue Langversion der B747-8 nach Paris. Die Maschine konkurriert mit dem Super-Airbus A380.

EADS sieht sich bei dem doppelstöckigen Flugzeug im Plan. Die Produktion solle ab 2014/15 kostendeckend sein, sagte Gallois. Die Dauer der Endmontage sei innerhalb von zwei Jahren von 14 auf 10 Monate verkürzt worden. 2011 sollen 25 Exemplare des Megajets die Werkshallen verlassen. EADS-Chefstratege Marwan Lahoud erwartet, dass der Airbus-Umsatz bis 2016 jährlich um 7 bis 8 Prozent wachsen werde.

dpa

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