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Dämpfer für Immobilienpreise

Demografischer Wadel Dämpfer für Immobilienpreise

Das zunehmende Durchschnittsalter in vielen Industriestaaten wird nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) künftig wie ein Bremsklotz bei der Entwicklung der Immobilienmärkte wirken. Die Bundesrepublik nimmt eine der Spitzenpositionen weltweit ein.

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In Deutschland gehen die Ökonomen der BIZ davon aus, dass der demografische Faktor die Entwicklung der Immobilienpreise künftig um etwa 1,5 Prozentpunkte pro Jahr belasten dürfte.

Quelle: dpa

Basel. Vor allem in Gesellschaften wie Deutschland oder Japan dürfte der demografische Faktor „den Anstieg der Immobilienpreise in den nächsten Jahrzehnten erheblich bremsen“, hieß es im BIZ-Jahresbericht, der am Sonntag veröffentlicht wurde. Bei der BIZ handelt es sich um die Dachorganisation der Notenbanken. Sie hat ihren Sitz in Basel und wird auch als „Notenbank der Notenbanken“ bezeichnet.

Während die Altersstruktur der Gesellschaft den Immobilienpreisen in früheren Jahrzehnten noch Auftrieb verliehen hatte, dürfte sich die Entwicklung laut BIZ-Experten künftig ins Gegenteil verkehren. „Eine Verschiebung der Altersstruktur der Bevölkerung bedeutet, dass die Nachfrage nach Vermögenswerten, insbesondere Wohneigentum, geringer wird“, hieß es.

In Deutschland gehen die Ökonomen der BIZ davon aus, dass der demografische Faktor die Entwicklung der Immobilienpreise künftig um etwa 1,5 Prozentpunkte pro Jahr belasten dürfte. Die Bundesrepublik nimmt damit eine der Spitzenpositionen weltweit ein. Nur in Ländern wie Japan oder Korea sollte dieser Faktor noch stärker zu Buche schlagen.

Noch ist aber von einem Bremseffekt bei den Immobilienpreisen in Deutschland wenig zu spüren. Im Gegenteil: Steigende Preise in den deutschen Ballungszentren sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Wegen der Aussicht auf eine lange Phase mit Mini-Zinsen investieren viele Deutsche ihre Ersparnisse lieber in Häuser oder Wohnungen. Zuletzt hatten die Bundesbank und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor der Entstehung einer gefährlichen Preisblase am deutschen Immobilienmarkt gewarnt.

dpa

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