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Apple versucht den großen Wurf mit dem iPhone X

Apple Keynote Apple versucht den großen Wurf mit dem iPhone X

Apple ließ sich auf der Apple Keynote viel Zeit. Denn der Konzern wollte nicht sofort mit der Sprache rausrücken, was es mit dem neuen iPhone X auf sich hat. Das trumpft mit Gesichtserkennung in Echtzeit und ultrascharfem Display auf. Doch das Gerät wird richtig teuer.

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Am Dienstagabend gibt Apple Details zum iPhone X bekannt.
 

Quelle: AP

Cupertino.  Apple CEO Tim Cook ist nicht um große Worte verlegen, als er das iPhone X ankündigt. Das Gerät zeige die Richtung, in die sich im kommenden Jahrzehnt die Entwicklung der Smartphones bewege. Und Tatsächlich: Apple könnte mit dem Gerät neue Standards im Smartphone-Geschäft setzen.

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Augmented Reality, Gesichtserkennung in Echtzeit und ein gutes Stück teurer: Apple versuchte auf seiner Keynote am Dienstagabend, mit dem iPhone X Smartphones komplett neu zu entwerfen. Das sind die Bilder aus der Konferenz mit Apple-CEO Tim Cook und seinen Entwicklern.

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iPhone X: Beim iPhone X (steht für 10, nicht den Buchstaben X) füllt der Bildschirm den Großteil der Frontseite aus und der Fingerabdruck-Scanner wurde durch Gesichtserkennung abgelöst. Mit einem US-Startpreis von 999 Dollar ist es deutlich teurer als bisherige iPhone-Modelle und kommt erst Anfang November auf den Markt.

Im iPhone X findet ein Display mit einer Diagonale von 5,8 Zoll - mehr als beim aktuellen Plus-Modell - in einem Gehäuse Platz, das nur unwesentlich größer ist als das aktuelle „kleine“ iPhone 7. Auch andere Smartphone-Anbieter setzen darauf, möglichst ohne Bildschirmränder auszukommen. Designs in diese Richtung stellten unter anderem der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi, Weltmarktführer Samsung und das Start-up Essential von Android-Erfinder Andy Rubin vor.

Die Gesichtserkennung Face ID ist mit mehreren verschiedenen Sensoren dreidimensional, damit die Technologie nicht etwa mit einem Foto ausgetrickst werden kann. Samsung musste hämische Kommentare einstecken als das Journalisten bei einem Modell gelang.

Die Apple-Software passe sich auch an Veränderungen des Gesichts an - etwa wenn der Nutzer sich einen Bart wachsen lasse, sagte Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation im neuen Hauptquartier in Cupertino. Die Daten werden mit Hilfe künstlicher Intelligenz direkt auf dem Gerät ausgewertet. Dank der Analyse soll das Telefon den Nutzer auch mit verschiedenen Frisuren und zum Beispiel mit und ohne Brille erkennen.

Die Gesichtserkennung ersetzt den Fingerabdruck-Scanner nicht nur zur Entsperrung der Telefone, sondern unter anderem auch für das Bezahlsystem Apple Pay. Ein verspielter Nebeneffekt der Technologie sind animierte Emoji, die in Echtzeit die Mimik des Nutzers übernehmen. Außerdem erlauben die Sensoren, die das Display für einen schmalen Streifen am oberen Bildschirmrand unterbrechen, bessere Selfies.

Das iPhone X kann kabellos aufgeladen werden und ist mit drahtlosen Ladegeräten des Qi-Standards kompatibel.

Infografik: So hat sich der iPhone-Preis entwickelt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

iPhone 8: Das iPhone 8 hat dagegen nur wenig wirklich Neues zu bieten. Der neue Chip A-11 soll deutlich schneller sein und trotzdem weniger Strom verbrauchen. Der 12-Megapixel-Sensor ist größer als beim Vorgänger und soll weniger Bildrauschen liefern. Der populäre Hintergrund-Modus beim Porträt-Fotografieren mit dem 7 Plus wurde noch mal ausgebaut. Das neue iPhone 8 wurde neu gestaltet und hat Glas auf der Vorder- und Rückseite. Das iPhone 8 kann wegen der Glasrückseite auch drahtlos aufgeladen werden.

Beifall erschallt als Apple-Marketingchef Phil Schiller die Anwendungen für augmentierte Realität (AR) vorstellt. In Echtzeit kann der Anwender auf dem Bildschirm Roboter oder Dinosaurier einblenden, die sich balgen. Die realen Hintergründe wie Tische oder Bolzplätze sind die Kulisse für das Spektakel.

Die Preisspanne für das iPhone 8 und iPhone Plus reicht von 699 bis 799 Dollar.

Das gab es sonst noch:

Apple Watch: Als weitere Neuerung macht Apple seine Computer-Uhr mit einem Mobilfunk-Anschluss unabhängiger vom iPhone. Die dritte Generation des vor rund zweieinhalb Jahren gestarteten Apple Watch kann nun direkt ins LTE-Datennetz gehen. «Das war unsere Vision von Anfang an», sagte Apple-Manager Jeff Williams. Dabei soll man auch auf der Uhr unter der Telefonnummer des Handys erreichbar sein.

Dabei sei die zusätzliche Technik im Gehäuse mit unveränderter Größe untergebracht worden, betonte Williams. Dafür seien zum Beispiel die Antennen direkt ins Display integriert worden. Eine umprogrammierbare SIM-Karte für den Mobilfunk-Anschluss wurde fest im Gerät verbaut. Williams demonstrierte die Funktion mit einem Anruf auf der Uhr einer Mitarbeiterin, die gerade mitten auf einem See paddelte.

Die Apple Watch Series 3 mit Mobilfunk kostet 399 Dollar und stehen ab 22. September zum Verkauf. Ohne Mobilfunk werden 329 Dollar fällig. Die Preise in Deutschland sind noch nicht bekannt.

Apple TV: Die Fernsehbox wird künftig schärfere Videobilder mit besonders hoher 4K-Auflösung ausgeben können. Entsprechend gibt es auch auf Apples iTunes-Plattform dann Filme in 4K. Videostreaming-Dienste wie Netflix zeigen bereits einen Teil der Inhalte in dieser Qualität. Außerdem unterstützt das neue Apple TV besonders kontrastreiches HDR-Video. Über Apple TV sollen auch immer mehr Sportinhalte die Zuschauer erreichen. Dazu gehören auch UEFA-Länderspiele.

Von dpa/sos/RND

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