Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Nebel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Arbeitgeber wollen Ende des Acht-Stunden-Tages

Vorstoß Arbeitgeber wollen Ende des Acht-Stunden-Tages

Die Arbeitgeber wollen mehr Flexibilität für die Arbeitszeiten ihrer Angestellten. So soll es möglich sein, den einen Tag zwölf Stunden zu arbeiten, den anderen Tag dafür nur vier Stunden. Kommt nun das Ende des Acht-Stunden-Tages für die Beschäftigten?

Voriger Artikel
Argentinien soll "Supermarkt der Welt" werden
Nächster Artikel
Staatsfonds will in Deutschland investieren

Kein Acht-Stunden-Tag mehr? Die Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität.

Quelle: dpa/Archiv

Berlin/Stuttgart. Die Arbeitgeber wollen mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit. "Der starre Acht-Stunden-Tag passt (...) nicht mehr ins digitale Zeitalter, wir wollen mehr Beweglichkeit", sagte der Präsident des Arbeitgeberverbands BDA, Ingo Kramer, der "Rheinischen Post" (Samstag). "Es kann sein, dass jemand an einem Tag zwölf Stunden arbeitet und am nächsten nur vier Stunden." Er wies aber zurück, dass die Firmen damit Mehrarbeit verlangen wollten: "Das stimmt nicht. Wir wollen ja die Wochenarbeitszeit nicht ausweiten."

Daimlers Personalvorstand Wilfried Porth hält eine Lockerung der Arbeitszeitgesetze ebenfalls für notwendig. "Ich will keine Schutzfunktion aufheben", sagte Porth der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wir müssen die Regeln flexibilisieren und den heutigen Arbeitsgewohnheiten anpassen." Es sei in Ordnung zu sagen, man soll nicht länger als zehn Stunden pro Tag arbeiten. "Aber es muss doch nicht im Block sein." Die Menschen bräuchten mehr Flexibilität - zum Beispiel für die Kinderbetreuung oder die Pflege Angehöriger. "Es kann aber nicht sein, dass das alles von den Unternehmen aufgefangen werden muss."

Arbeitgeberpräsident Kramer hatte bereits vor einigen Monaten gefordert, das Arbeitszeitgesetz von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzustellen, um mehr Spielräume zu schaffen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lehnt das ab.

In Deutschland ist per Gesetz geregelt, wann und wie lange Arbeitnehmer höchstens arbeiten dürfen. Im Kern legt es fest, dass höchstens acht Stunden pro Werktag gearbeitet werden darf, in Ausnahmefällen aber auch bis zu zehn. Das Arbeitszeitgesetz enthält unter anderem auch Vorschriften zu Pausen und Nacht- und Sonntagsarbeit. Außerdem gibt das Gesetz den Tarifparteien das Recht, in einigen Punkten per Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung abweichende Regelungen zu vereinbaren.

dpa

Was meinen Sie?

Die Arbeitgeber haben eine Abkehr vom starren Acht-Stunden-Tag gefordert. Wie finden Sie das?

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 76,95 -0,04%
CONTINENTAL 185,15 -1,95%
DELTICOM 17,69 -0,43%
HANNO. RÜCK 100,90 -0,66%
SALZGITTER 35,05 -1,23%
SARTORIUS AG... 69,20 -2,64%
SYMRISE 56,72 -0,67%
TALANX AG NA... 31,69 -0,20%
TUI 12,78 -1,38%
VOLKSWAGEN VZ 144,17 -1,08%
DAX
Chart
DAX 11.443,50 -0,96%
TecDAX 1.834,00 -0,83%
EUR/USD 1,0710 +1,05%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LUFTHANSA 12,02 +5,94%
BEIERSDORF 80,92 -0,05%
FMC 76,12 -0,21%
CONTINENTAL 185,15 -1,95%
MÜNCH. RÜCK 175,65 -1,73%
THYSSENKRUPP 23,52 -1,57%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Stabilitas PACIFIC AF 154,71%
Structured Solutio AF 154,04%
Crocodile Capital MF 129,90%
Stabilitas GOLD+RE AF 101,15%
Fidelity Funds Glo AF 97,35%

mehr