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Arbeitsmarkt verträgt jährlich 350.000 Flüchtlinge

Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarkt verträgt jährlich 350.000 Flüchtlinge

Der deutsche Arbeitsmarkt kann nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) jährlich 350.000 Flüchtlinge aufnehmen. Diese Zahl sei derzeit kein Problem, da jedes Jahr rund 700.000 Arbeitsplätze neu entstünden, sagte BA-Vorstand Detlef Scheele der "Welt".

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Die Bundesagentur für Arbeit arbeitet gemeinsam mit dem Bundesamt ür Migration und Flüchtlinge an einem Berufsentwicklungssystem.

Quelle: Archiv

Berlin. Eine Konkurrenz zu arbeitslosen Deutschen sieht Scheele im Regelfall nicht: "Dafür ist die Gruppe der Migranten zu klein." Im vergangenen Jahr kamen rund 1,1 Millionen Flüchtlinge vor allem aus Syrien und anderen Kriegs- und Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens nach Deutschland.

350.000 entspricht laut Scheele der Zahl der anerkannten Asylbewerber, die in diesem Jahr Ausbildung und Arbeit in Deutschland suchen werden. Eine Entspannung bei der Zuwanderung erwartet Scheele vorerst nicht. Zugleich dämpfte Scheele die Erwartungen der Wirtschaft, dass die Zuwanderung das Problem des Fachkräftemangels kurzfristig lösen könne.

Der Weg an den Arbeitsmarkt sei lang. "Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren."

Vor allem Flüchtlinge über 40 hätten schlechtere Chancen, Arbeit zu finden. Anders sehe es für junge Menschen aus: "Wenn wir Kinder und Jugendliche schnell in die deutschen Regelschulsysteme bringen, werden sie später einen spürbaren Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten können."

Über die Qualifikation von Flüchtlingen weiß die Bundesagentur für Arbeit bislang kaum etwas. "Wir stehen noch ganz am Anfang der Kompetenzerfassung und arbeiten gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge intensiv am Aufbau eines Berufsentwicklungssystems", sagte Scheele. "Wir müssen in der Lage sein, die Qualifikationen von Flüchtlingen schnell mit unseren Anforderungen am deutschen Arbeitsmarkt abzugleichen."

dpa

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