Porsche-Vorstandschef Michael Macht dagegen verteidigte demnach die staatlich gestützte Rettungsaktion.
Mattes sieht durch die Opel-Hilfen die Chancengleichheit in Gefahr. Für ihn höre die Wettbewerbsgleichheit auf, wenn einzelne Konkurrenten in eine bessere Position gebracht würden - „etwa durch eine Möglichkeit zur Refinanzierung, die für andere nicht gegeben ist, oder gar durch direkte Subventionen und Beteiligungen“, sagte er der Zeitung. Porsche-Vorstandschef Macht sagte dagegen: „Bei Opel stehen Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel.“ Daher könne er gut nachvollziehen, dass der Staat hier eingreife. „Natürlich besteht bei staatlichen Transferleistungen immer die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung“, sagte er. Trotzdem sei es „jede Anstrengung wert“, ein Traditionsunternehmen wie Opel retten zu wollen.
afp
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