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Jeder vierte Jungkäufer geht fremd

Markentreue beim Autokauf Jeder vierte Jungkäufer geht fremd

Herstellern von Markenprodukten fällt es zunehmend schwer, Stammkunden zu gewinnen – und auch zu halten. Bei Creme,Schokolade und Bier ist die Bindung noch recht eng, bei anderen Produkten schwindet die Anhänglichkeit. Das gilt zusehends auch für das einstige Statussymbol schlechthin – das Auto.

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Beispiel für die Wechselbereitschaft bei jungen Menschen: Der Kia Cee’d.

Quelle: dpa

 Zumindest für die 18 bis 29-Jährigen: Jeder Vierte aus dieser Altersgruppe plant einer aktuellen ADAC-Umfrage zufolge seiner aktuellen Marke beim nächsten Autokauf den Rücken zu kehren und auf ein Modell der Konkurrenz umzusteigen.

Ein Beispiel für die Wechselbereitschaft bei jungen Menschen ist der Kia Cee’d. Im Kundenbarometer des Automobilklubs glänzt das Modell des koreanischen Herstellers mit guten Zufriedenheitswerten und belegt gleich hinter der Mercedes C-Klasse, dem Audi A3 und dem Audi A4 den vierten Platz. Dennoch will jeder vierte Cee’d-Fahrer beim nächsten Autokauf einer anderen Marke den Vorzug geben.

Dudenhöffer sieht Ent-Emotionalisierung

Mit dem geringeren Status der koreanischen Billigmarke habe das allenfalls am Rande zu tun, meint man beim ADAC: „Das entspricht der allgemeinen Wechseltendenz von jungen Autofahrern.“ Unter den Top 10 der Modelle mit guten Zufriedenheitswerten habe nur der BMW Mini einen schlechteren Wert als der Cee’d. Mehr als jeder dritte Fahrer wolle die Marke wechseln.

„Es zeichnet sich eine Ent-Emotionalisierung in Bezug auf das Auto ab“, hat der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer unlängst festgestellt. Es werde als purer Gebrauchsgegenstand wahrgenommen. „Für junge Menschen ist der Besitz eines eigenen Fahrzeugs nicht mehr das Nonpluspltra.“ Insbesondere in Großstädten gewinnen Carsharing-Angebote an Beliebtheit.

Und noch etwas kommt hinzu: Gerade junge Menschen können sich ihr tatsächliches Traumauto oft erst kaufen, wenn sie mehr Geld verdienen. Um die Markentreue der 18- bis 29-Jährigen langfristig zu erhöhen, müssten alle Marken erschwingliche Einsteigermodelle anbieten, meint der ADAC.

Am teuren Ende der Preisskala hängen die Fahrer an ihrer Marke. Die treuesten Fans hat Porsche: Fast 70 Prozent der Kunden, so ermittelte ein Unternehmensberater unter 3000 deutschen Autofahrern, empfehlen „ihre“ Sportwagenmarke weiter.

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