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Sparpläne sorgen für Wirbel bei VW

Autobauer Sparpläne sorgen für Wirbel bei VW

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn will milliardenschwere Einsparungen bei der Kernmarke VW-Pkw. Beim deutschen Produktionsvolumen soll es bleiben, der Sparplan sorgt dennoch für Wirbel im Konzern.

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Volkswagen-Chef Martin WInterkorn.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Ein Kernteam aus Top-Managern soll bei Volkswagen die Renditeschwäche der Pkw-Kernmarke ausmerzen und den Konzern mit neuen strategischen Vorgaben fit machen für die Zukunft. VW-Chef Martin Winterkorn betraut dazu "zunächst eine kleine, schlagkräftige Projektgruppe aus Vorstand und einigen Top-Managern der Ressorts", wie er Anfang der Woche vor VW-Führungskräften in Wolfsburg sagte. Auszüge seiner Rede lagen der Nachrichtenagentur dpa vor.

Winterkorn warnte eindringlich: "Man könnte darauf vertrauen, dass unser heutiges Erfolgsmodell ewig funktioniert. Aber, Kolleginnen und Kollegen: Das wird es nicht." Auf künftige Herausforderungen wie die CO2-Vorgaben, die E-Mobilität oder die Vernetzung des Autos müsse der Konzern frühzeitig reagieren und dafür eben auch den finanziellen Handlungsspielraum freischaufeln. Doch bei der Renditevorgabe für die Kernmarke hatte Winterkorn zuletzt bedrohliche Rückstände eingeräumt. Seinem Kernteam folgen solle dann "ein erweiterter Kreis von 40 bis 60 Top-Managern", die dann "stärker in die Tiefe" gehen. "Zielsetzung ist es, die einzelnen Handlungsfelder detailliert auszuarbeiten und zu priorisieren", sagte Winterkorn. Er kündigte zum Jahresende erste Zwischenergebnisse für die renditeschwache Kernmarke an.

Für sie hat er ein milliardenschweres Sparprogramm aufgelegt, um das Renditeziel des Konzerns für das Jahr 2018 nicht zu gefährden. In einem Interview der "Braunschweiger Zeitung" vom Mittwoch sagte Winterkorn, er fürchte bei einem Scheitern der Konzernziele für 2018 um die Motivationsfähigkeit seiner Belegschaft. "Ich habe es in meinen 30 Jahren im Volkswagen-Konzern immer wieder erlebt, dass großspurig irgendwelche Programme angekündigt wurden und dann in der Schublade verschwunden sind." Mit seiner 2018-Strategie verankert der VW-Konzern den Anspruch auf die Weltmarktführerschaft.

Gegenwind kam vom Konzernbetriebsrat: Die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat würden Fahrzeugprojekten nur noch zustimmen, wenn sie mehr Rendite schafften als die Vorgängermodelle. „Alles andere wird es nicht mehr geben, weil das Spielereien auf dem Rücken der Beschäftigten sind“, schrieb VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh in der internen VW-Mitarbeiterzeitung. Bei der Erweiterung neuer Werke - etwa für neue Modelle - oder beim Fabrikneubau hat die Arbeitnehmerseite Vetorechte.

dpa

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