Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Autohersteller Saab kann Mitarbeiter nicht mehr bezahlen

Unternehmen in der Krise Autohersteller Saab kann Mitarbeiter nicht mehr bezahlen

Rote Zahlen, Gerüchte um einen Insolvenzantrag und schwierige Verhandlungen: Der schwedische Autohersteller Saab steckt tief in der Krise. Das Unternehmen hat nicht einmal mehr Geld um seine Mitarbeiter zu bezahlen.

Voriger Artikel
Winklevoss-Zwillinge geben im Streit um Facebook-Gründung auf
Nächster Artikel
Airbus verbucht in Le Bourget Auftragsrekord

Die Lage für den angeschlagenen Autohersteller Saab wird immer schwieriger.

Quelle: dpa

Stockholm. Der angeschlagene Autohersteller Saab hat kein Geld mehr für Löhne und Gehälter. Wie das schwedische Unternehmen am Donnerstag in Trollhättan mitteilte, können die fälligen Monatsentgelte für die Beschäftigten nicht ausgezahlt werden. Weiter hieß es, dass Verhandlungen über eine schnelle Lösung des Problems geführt würden, der Erfolg aber unsicher sei.

Saab-Sprecherin Gunilla Gustavs nannte die Lage im Rundfunksender SR „bedauerlich und traurig“. Medienangaben über einen angeblich bevorstehenden Insolvenzantrag wollte sie nicht kommentieren. Am Vorabend waren Verhandlungen mit 800 Zulieferern über eine Stundung von Saab-Schulden gescheitert. Die Produktion im westschwedischen Trollhättan mit 3700 Beschäftigten hat seit mehreren Wochen mit kurzen Ausnahmen stillgestanden.

Im zweiten Quartal kaum Autos vom Band gerollt

Der niederländische Saab-Eigner Swedish Automobile (früher Spyker Cars) will das langfristige Überleben des Unternehmens durch Kapital des chinesischen Autoherstellers Zheijang Youngman Lotus und des Autogroßhändlers Pang Da sichern. Beide haben zusammen 245 Millionen Euro als neue Teileigner zugesagt, dazu aber bisher nur eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bemühungen um kurzfristige Gelder durch Verkauf der Saab-Anlage sind erfolglos geblieben.

Bei dem Hersteller von Autos für gehobene Ansprüche sind im ersten Quartal nur 10.000 Wagen und im zweiten fast keine mehr vom Band gerollt. Auch vor dem Verkauf durch den US-Konzern General Motors an den jetzigen niederländischen Eigner Anfang 2010 hatte Saab mit jährlichen Produktionszahlen um 100.000 zu den kleinsten Serien-Herstellern in Europa gehört.

jhe/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 141,90 -0,85%
CONTINENTAL 213,57 +0,21%
TUI 14,94 +0,40%
SALZGITTER 41,77 +1,63%
HANNO. RÜCK 105,77 -0,07%
SYMRISE 64,83 +0,34%
TALANX AG NA... 34,33 +0,72%
SARTORIUS AG... 78,86 +0,67%
CEWE STIFT.KGAA... 80,22 +0,84%
DELTICOM 12,85 -0,05%
DAX
Chart
DAX 13.005,50 +0,11%
TecDAX 2.487,50 +0,04%
EUR/USD 1,1784 -0,53%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 177,95 +2,88%
LUFTHANSA 25,80 +1,77%
DT. BÖRSE 92,66 +1,71%
SIEMENS 116,11 -1,22%
BMW ST 86,32 -1,03%
Henkel VZ 116,48 -0,99%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 221,87%
Commodity Capital AF 151,98%
Allianz Global Inv AF 115,08%
Apus Capital Reval AF 112,38%
FPM Funds Stockpic AF 108,74%

mehr