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Europas Autobauer starten Elektro-Offensive

Autoschau Europas Autobauer starten Elektro-Offensive

Die europäischen Autohersteller bereiten die nächste Generation der Elektroautos vor. Volkswagen, Daimler, Opel und Renault stellten auf dem Autosalon in Paris neue Konzepte vor, mit denen sie E-Autos in den kommenden Jahren zum Massenmarkt machen wollen.

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VW-Markenchef Herbert Diess und der „I.D.“: Vorgeschmack auf eine Familie von Elektroautos.

Quelle: Ian Langsdon

Paris. VW-Markenchef Herbert Diess präsentierte eine Studie namens „I.D.“, die einen Vorgeschmack auf die Familie von Elektroautos geben soll, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen soll. Bis 2025 soll die Marke VW rund eine Million E-Autos jährlich verkaufen und damit weltweiter Marktführer sein.

„I.D.“ ist das erste Modell des „modularen Elektrifizierungs-Baukastens“ von Volkswagen, mit dem der Konzern die Stückkosten senken will. Das Fahrzeug, das 2020 in Serie gehen soll, kommt je nach Bedarf auf eine Reichweite zwischen 400 und 600 Kilometer und soll nach den Worten des Markenchefs etwa zum Preis eines Golf Diesel zu haben sein. Diess stellte den „I.D.“, der auch schon für das autonome Fahren vorbereitet ist, in eine Reihe mit den VW-Klassikern Käfer und Golf.

Daimler-Chef Dieter Zetsche kündigte an, bis 2025 sollen 15 bis 25 Prozent aller von dem Unternehmen verkauften Autos mit Elektromotoren ausgestattet sein. „Entscheidend ist, dass wir uns vorbereiten auf ein Massenphänomen“, sagte Zetsche. Die Hersteller müssten aber flexibel bleiben, falls der Anstieg der E-Modelle nicht so stark ausfalle. Elektro-Pionier Renault sieht das gelassen: „Ich bin sehr froh, dass die gleichen Leute, die sich 2008 über uns lustig gemacht haben, heute sagen: Wir haben in den nächsten Jahren fünf neue Autos“, sagte Renault-Chef Carlos Ghosn.

Während die Verkaufszahlen von reinen Elektroautos in Deutschland noch verschwindend gering sind, läuft das Geschäft in Ländern wie China und den USA langsam an. In China wurden in diesem Jahr laut einer Untersuchung des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach bis August rund 240 000 E-Autos und Kleinbusse verkauft - gut zweieinhalbmal so viele wie in den USA und 17-mal mehr als in Deutschland.

Selbst Kaufprämien für die Strom-Autos helfen hierzulande bislang kaum. Dabei bemüht sich die Politik um Unterstützung: Deutschland und Frankreich wollen mit einer gemeinsamen Initiative die Elektromobilität vorantreiben. Doch die hohen Preise für Elektroautos gelten ebenso als Hindernis wie fehlende Ladestationen und die mangelnde Ausdauer. Man müsse Käufern die „Reichweitenangst“ nehmen, sagte Daimlers Entwicklungsvorstand Thomas Weber am Rande der Messe.

Der Scheu bemühen sich die Hersteller nun zu begegnen. Opel will seinen neuen Ampera-e bereits 2017 mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt bringen. Daimlers E-Auto auf Geländewagenbasis steht dem in nichts nach, kommt aber erst am Ende der Dekade. Der Plan sei es, ein massentaugliches Modell anzubieten, sagte Daimlers Vertriebsvorstand Ola Källenius. Die Technologie der E-Mobilität werde 2019 aber immer noch teurer sein als konventionelle Motoren.

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