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BDI warnt Türkei vor wirtschaftlichen Nachteilen

Säuberungsaktionen nach Putsch BDI warnt Türkei vor wirtschaftlichen Nachteilen

Nach dem Putschversuch in der Türkei und den darauf folgenden politischen Säuberungen warnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) die türkische Regierung vor schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen, sollte sich das Land weiter von der EU entfernen.

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„Der Putschversuch und viele Terrorakte maximieren die politische Instabilität“, sagt BDI-Präsident Ulrich Grillo.

Quelle: Eric Piermont

Berlin. „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bleiben Voraussetzung für eine Partnerschaft“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem auch diese Zeitung angehört. Die Türkei brauche die Partnerschaft mit der EU mehr denn je. „Ohne Partner wird die weitere wirtschaftliche Modernisierung des Landes nicht gelingen“, fügte Grillo hinzu. 

Nach Ansicht des BDI-Präsidenten ist der Schaden bereits jetzt groß. „Der Putschversuch und viele Terrorakte maximieren die politische Instabilität“, sagte Grillo. „Es ist davon auszugehen, dass deutsche Unternehmen ihr Engagement in der Türkei deutlich zurückfahren, zumal es außerdem protektionistische Maßnahmen der Regierung gibt.“ 

Deutsche Unternehmen haben mehr als 9 Milliarden Euro in der Türkei investiert, der deutsch-türkische Handel beläuft sich aktuell auf rund 37 Milliarden Euro. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Türkei, gut 10 Prozent der türkischen Aus- und Einfuhren entfallen auf Deutschland.

RND

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Nach Putschversuch

Das Bildungsministerium in der Türkei hat nach dem gescheiterten Putschversuch landesweit 15.200 Staatsbedienstete aus seinem Verantwortungsbereich vom Dienst suspendiert. Die Suspendierungen seien Teil der Operationen gegen Anhänger des Predigers Fethullah Gülen, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

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