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Bahn-Güterverkehr: 2100 Arbeitsplätze gefährdet

Fixkosten sollen sinken Bahn-Güterverkehr: 2100 Arbeitsplätze gefährdet

Die Deutsche Bahn (DB) will bei der geplanten Sanierung des Schienengüterverkehrs offenbar rund 2100 Arbeitsplätze streichen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen künftig 215 der etwa 1500 Verladestationen in Deutschland nicht mehr angefahren werden.

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Berlin. Diese seien vor allem kleine Abfertigungspunkte, an denen oft nur einzelne Wagen abgeholt werden. Sie stünden für nur 0,4 Prozent des Güterbahn-Umsatzes in Deutschland.

Die Bahntochter DB Cargo verspreche sich von den Kürzungen geringere Fixkosten, hieß es. Die Pläne sollen nun mit dem Gesamtbetriebsrat und den Kunden diskutiert werden. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass im defizitären Güterverkehr auf der Schiene noch deutlich mehr Arbeitsplätze zur Disposition stehen könnten. Im Dezember war noch von 2600 Stellen die Rede, die wegfallen sollten.

DB Cargo beschäftigt rund 17 500 Mitarbeiter in Deutschland. In Europa sind es insgesamt 31 000 Beschäftigte. Entlassen wird niemand - möglich sind aber andere Einsatzorte oder neue Aufgaben.

Die Güterbahn will mit einer umfassende Sanierung bis Ende 2018 wieder profitabel werden. Die mittelfristige Planung sieht vor, den Umsatz bis zum Jahr 2020 um 700 Millionen auf 5,5 Milliarden Euro zu steigern. Damit soll ein Gewinn vor Zinsen und Steuern von 200 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Die Bahn-Sparte war im vergangenen Jahr mit einem Ergebnis von minus 183 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern deutlich in die Verlustzone geraten. Schwierigkeiten hat die größte Güterbahn Europas aber schon länger. Im Wettbewerb mit dem Lastwagenverkehr der Straße hat die Güterbahn wegen der niedrigen Dieselpreise derzeit einen schweren Stand.

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