Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Umsatzsteuerbetrug: Beteiligte Banker verurteilt

Deutsche Bank Umsatzsteuerbetrug: Beteiligte Banker verurteilt

Das Frankfurter Landgericht hat sechs ehemalige Beschäftigte der Deutschen Bank verurteilt, weil sie millionenschwere Steuerbetrügereien ermöglicht haben. Sie sollen wesentlicher Bestandteil eines Umsatzsteuerkarussells gewesen sein, das in den Jahren 2009 und 2010 rund 850 Millionen Euro hinterzogen haben soll.

Voriger Artikel
Käufer für Flughafen Lübeck gefunden
Nächster Artikel
Milliarden-Deal: Microsoft kauft LinkedIn
Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Das Frankfurter Landgericht hat sechs ehemalige Beschäftigte der Deutschen Bank verurteilt, weil sie millionenschwere Steuerbetrügereien ermöglicht haben. Die Bankangestellten waren nach Ansicht des Gerichts wesentlicher Bestandteil eines Umsatzsteuerkarussells, mit dem eine internationale Tätergruppe in den Jahren 2009 und 2010 rund 850 Millionen Euro hinterzogen haben soll. Einem siebten angeklagten Bank-Angestellten wurde eine Bewährungsstrafe nur angedroht.

Nur der ranghöchste Bankangestellte, der Abteilungsleiter Heinz H., erhielt am Montag mit drei Jahren eine Haftstrafe, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden konnte. Die übrigen Angeklagten müssen neben ihren Bewährungsstrafen zwischen einem und zwei Jahren noch Geldbußen von bis zu 200 000 Euro zahlen. Es handelt sich um frühere Geschäftskundenbetreuer, Mitarbeiter der Handels- sowie der Rechtsabteilung. Ihre Büros waren im April 2010 bei einer Großrazzia durchsucht worden. Das Institut selbst wird nicht beschuldigt.

Das Umsatzsteuerkarussell soll von Herbst 2009 bis Frühjahr 2010 auf Hochtouren gelaufen sein. Beim Handel mit EU-Rechten zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) wurden nach Erkenntnissen der Ermittler über deutsche Gesellschaften Emissionsrechte aus dem Ausland gekauft und im Inland über Zwischenfirmen weiterverkauft, ohne Umsatzsteuer zu bezahlen. Die jeweils letzte Gesellschaft in der Kette veräußerte die Papiere wieder ins Ausland. Dafür ließen sich die Betrüger vom Finanzamt Umsatzsteuer zurückerstatten, die nie gezahlt worden war.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 137,00 -0,19%
CONTINENTAL 202,35 +0,47%
TUI 12,94 -0,80%
SALZGITTER 33,53 +1,11%
HANNO. RÜCK 107,14 +0,01%
SYMRISE 59,92 -1,00%
TALANX AG NA... 32,32 +2,03%
SARTORIUS AG... 80,74 +0,96%
CEWE STIFT.KGAA... 80,50 +2,21%
DELTICOM 17,21 +2,05%
DAX
Chart
DAX 12.197,50 +0,40%
TecDAX 2.032,25 +0,62%
EUR/USD 1,0753 -0,14%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. POST 31,69 +1,58%
FRESENIUS... 74,45 +1,04%
RWE ST 14,88 +0,78%
INFINEON 19,01 -0,59%
BEIERSDORF 88,19 -0,45%
BAYER 106,70 -0,23%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 123,26%
Morgan Stanley Inv AF 106,76%
Fidelity Funds Glo AF 100,90%
First State Invest AF 94,69%

mehr