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Ryanair will künftig auch in Frankfurt landen

Billigflieger Ryanair will künftig auch in Frankfurt landen

Die irische Billigfluglinie Ryanair baut ihr Geschäft in Deutschland massiv aus. Am Dienstag eröffnete sie eine neue Basis in Hamburg – doch weit größere Beachtung findet in der Branche eine andere strategische Entscheidung des Unternehmens: Zum ersten mal will die Billigfluglinie den Flughafen Frankfurt anfliegen.

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„Früher oder später auch in Hannover“: Ryanair expandiert in Deutschland und attackiert dabei die Lufthansa direkt.

Quelle: dpa

Hannover. Erstmals will Ryanair auch Deutschlands größten Flughafen Frankfurt anfliegen und greift damit die Heimatbasis von Lufthansa an. Einzelheiten wollen die Iren und der Flughafenbetreiber Fraport jedoch erst heute bekannt geben.

Für Reisende in Norddeutschland sind die neuen Verbindungen von Hamburg aus interessant. Die Fluglinie hat dort nun zwei Maschinen vom Typ Boeing 737-800 stationiert. Dadurch bekommt Hamburg erstmals Verbindungen nach Sofia, Mailand-Bergamo und London-Stanstedt und zudem ein größeres Flugangebot nach Brüssel, Gran Canaria, Dublin und Manchester. Ryanair verbindet nunmehr 14 Ziele mit Hamburg. Im nächsten Sommerflugplan sollen Faro und Thessaloniki hinzukommen.

Gegenwärtig besteht die Ryanair-Flotte laut Verkaufsmanager Tim Howe Schröder aus 350 Boeing 737-800. Bestellt seien 315 weitere Maschinen, darunter auch die modernen und leiseren Boeing 737 Max 200. Die Iren eröffnen zudem eine neue Basis in Nürnberg und stationieren dort ein zweites Flugzeug. Insgesamt verfügt der Billigflieger hierzulande nun über acht Basen. Zudem will er sein Angebot in Berlin im nächsten Jahr stark ausweiten.

Während Ryanair seit Jahren auch Bremen anfliegt, bleibt Hannover weiter außen vor. Hannovers Airport-Chef Raoul Hille macht sich dennoch keine Sorgen über mögliche Einbußen durch die Expansion der beiden größten Billigflieger Ryanair und Easyjet. Schließlich biete Hannover ein attraktives Streckennetz. Erst am Montag ist in Langenhagen der drittgrößte Billigflieger Europas, die ungarische Wizzair, gestartet. Er verbindet Hannover mit Kiew und Skopje. Im Dezember kommt Bukarest hinzu, nächstes Jahr folgen Budapest und Belgrad.

Laut Hille gibt es zwar immer wieder Gespräche mit Ryanair und dem britischen Konkurrenten Easyjet, bislang aber ohne Ergebnis. Dies liege auch daran, dass die Iren keine Start- und Landegebühren zahlen wollten. Das ändere sich aber gerade. „Der Hannover Airport soll wirtschaftlich betrieben werden“, betonte Hille. Ein Blick auf andere Flughäfen zeige: „Je höher der Marktanteil von Ryanair, desto höher die Verluste.“ Dies bedeute jedoch nicht, dass Hannover auf Dauer ein weißer Fleck bleibe: „Die werden früher oder später nach Hannover kommen“, sagte Hille.

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