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Börsenhochzeit zwischen Frankfurt und New York rückt näher

Fusion Börsenhochzeit zwischen Frankfurt und New York rückt näher

Die geplante Börsenhochzeit von Frankfurt und New York rückt näher. Auch die Aktionäre der Deutschen Börse wollen den Zusammenschluss - mit großer Mehrheit. Das letzte Wort haben die Wettbewerbshüter.

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Die geplante Börsenhochzeit von Frankfurt und New York rückt näher.

Quelle: dpa

Frankfurt. Die geplante Megafusion der Börsen in Frankfurt und New York hat eine weitere entscheidende Hürde genommen:
Nach den Aktionären der NYSE stellte sich auch die große Mehrheit der Anteilseigner der Deutschen Börse hinter den Plan. Bis Ende des Jahres soll der Zusammenschluss unter Dach und Fach sein, das letzte Wort haben die Wettbewerbshüter auf beiden Seiten des Atlantiks.

Nach vorläufigen Berechnungen wurden mehr als 80 Prozent des Grundkapitals der Deutsche Börse AG der eigens für die Fusion gegründeten Alpha Beta Netherlands Holding angedient, wie die Deutsche Börse am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Nötig war eine Quote von mindestens 75 Prozent. Die Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses wird für diesen Freitag (15.7.) erwartet.

Die Aktionäre der NYSE Euronext hatten bereits am vergangenen Donnerstag während einer außerordentlichen Hauptversammlung mit großer Mehrheit für die Börsenhochzeit votiert. 96 Prozent des anwesenden Aktienkapitals sprachen sich für den Zusammenschluss aus und damit knapp 66 Prozent aller NYSE-Euronext-Anteilseigner. Nötig war auf der US-Seite eine Zustimmung von mindestens 50 Prozent.

Sobald bei der Deutschen Börse das endgültige Ergebnis der Umtauschquote bekanntgegeben ist, haben die restlichen Aktionäre des Frankfurter Dax-Konzerns noch zwei Wochen die Möglichkeit, ihre Papiere umzutauschen. Der Konzern lockt mit einer Sonderdividende von 2,00 Euro je Aktie.

Insgesamt etwa 40 verschiedene Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden prüfen die Fusionspläne und müssen noch grünes Licht geben. Darauf wies am Donnerstag nochmals auch die NYSE in einer knappen Stellungnahme hin.

Europas oberste Wettbewerbshüter in Brüssel haben bereits Bedenken signalisiert. Zwar wird nicht erwartet, dass Brüssel tiefgreifende Änderungen wie den Verkauf von Unternehmensteilen verlangen wird oder die Fusion gar stoppt. Allerdings wird die EU-Kommission den Zusammenschluss voraussichtlich nur unter Auflagen genehmigen.

dpa

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