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Briatore in Bestechungsaffäre verwickelt?

Medienberichte Briatore in Bestechungsaffäre verwickelt?

Der italienische Industrielle Flavio Briatore ist nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ in die Affäre um Bestechungsgelder aus der Formel 1 verwickelt. Der Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, habe Schmiergeldzahlungen an den früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky auch über den damaligen Formel-1-Teamchef Briatore abgewickelt, schreibt die Zeitung (Samstag).

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Der italienische Industrielle Flavio Briatore ist nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ in die Affäre um Bestechungsgelder aus der Formel 1 verwickelt.

Quelle: dpa

München. Gegen Briatore wird nach Angaben der Münchner Staatsanwaltschaft jedoch nicht ermittelt. Zu Details wollte sich eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Samstag nicht äußern.

Vier Anwälte von Ecclestone - drei in Genf, einer in London - würden dagegen mittlerweile als Beschuldigte geführt, heißt es in dem Blatt weiter. In Genf seien Räume durchsucht worden.

Gegen Gribkowsky wurde vor kurzem Anklage wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung erhoben. Er soll mit dem Verkauf der Formel-1-Anteile von Bayerns Landesbank an den Finanzinvestor CVC im Interesse von Ecclestone gehandelt haben. Laut Anklage bekam er dafür von Ecclestone und dessen Bambino-Stiftung 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld.

Gribkowsky soll vor der Veräußerung an CVC weder mögliche andere Kaufangebote geprüft, noch den Markt sondiert haben. Er habe die Gespräche mit CVC geführt, ohne sein hausinternes Expertenteam einzubinden. Als der Investor CVC dann den Kaufvertrag vorlegte, soll Gribkowsky das Papier binnen Stunden und ohne weitere Verhandlungen unterschrieben haben, hieß es in dem Zeitungsbericht.

dpa

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