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Brüssel schlägt 150 Millionen Euro Entschädigung für Gemüsebauern vor

EHEC-Krise Brüssel schlägt 150 Millionen Euro Entschädigung für Gemüsebauern vor

Die Angst vor einer EHEC-Infektion hat den Gemüsebauern heftige Einnahmeausfälle beschert. Bei einem Sondertreffen berieten die Agrarminister in Luxemburg über eine Entschädigungszahlung an die Gemüsebauern in Höhe von 150 Millionen Euro.

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Brüssel will Gemüsebauern in Deutschland 150 Millionen Euro Entschädigung wegen EHEC zahlen.

Quelle: dpa

Die EU-Kommission will wegen der EHEC-Krise die Gemüsebauern mit 150 Millionen Euro Entschädigungen unterstützen. Diesen Vorschlag machte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos am Dienstag den EU-Agrarministern bei einem Sondertreffen in Luxemburg.

Damit will die EU die Einnahmeausfälle der Bauern ersetzen. „Ich werde dem Rat eine Summe von 150 Millionen Euro vorschlagen“, sagte Ciolos vor Beginn des Treffens. „Wir werden die gesamte Periode der Krise im Juni abdecken - für die Produkte, die am meisten betroffen sind.“ Für die Berechnung der Summe habe die Kommission Referenzpreise für den Monat Juni der Jahre 2007 bis 2010 angesetzt.

Wegen der Seuche war der Absatz von frischem Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat in den vergangenen Wochen europaweit eingebrochen. Die Entschädigung sei vor allem für Bauern gedacht, die nicht in Produktionsgemeinschaften organisiert seien.

Deutschland macht sich für Hilfen stark

Spanien hatte zuvor mehrfach Entschädigungen für die Einbußen betroffener Bauern gefordert. Spanische Bauernverbände hatten die Verluste auf 200 Millionen Euro pro Woche beziffert, nachdem deutsche Behörden vor dem Verzehr spanischer Gurken gewarnt hatten.

Deutschland machte sich beim EHEC-Sondertreffen für europäische Hilfen stark: „Es geht heute um die europäischen Lösungen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Luxemburg. Dass Deutschland anderen Staaten Beihilfen finanziere, sei nach EU-Recht völlig undenkbar, sagte ein EU-Diplomat am Rande des Treffens. Hilfen sollten aus EU-Töpfen finanziert werden, in die alle Mitgliedsstaaten einzahlen. Der deutsche Anteil läge damit bei 20 Prozent.

dpa

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