Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Bundesregierung vertraut Italiens Sparhaushalt
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Bundesregierung vertraut Italiens Sparhaushalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:16 11.07.2011
Nicht nur das krisengeschüttelte Griechenland, sondern auch Italien macht die Märkte nervös. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Deswegen seien darüber hinausgehende Spekulationen „ganz unangebracht“.

Das Thema Italien stehe eigenen Informationen zufolge auch nicht auf der Tagesordnung eines Treffens von Spitzenvertreter von EU und Europäischer Zentralbank (EZB). Vorrangig sei nun, dass ein neues Programm für Griechenland zügig und möglichst bald umgesetzt werde. Zuvor hatte es geheißen, Italien dürfte ein Thema der Gespräche in Brüssel sein. Das südeuropäische Land musstezuletzt für seine Staatsanleihen immer höhere Risikoaufschläge zahlen.

Zu Spekulationen, der europäische Rettungsschirm sollte angesichts von Problemen Italiens aufgestockt werden, sagte Seibert, der Schirm sei gerade erst auf die volle Ausleihkapazität ertüchtigt worden, die nun auch real zur Verfügung stünden. „Das heißt, der Rettungsschirm ist gerade erst gestärkt worden.“

„Welt Online“ hatte berichtet, die Europäische Zentralbank fordere eine grundlegende Reform der Krisenpolitik der Euro-Staaten. Demnach müsse der Garantie Der Euro-Rettungsschirm müsse deutlich aufgestockt, möglicherweise sogar auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden, schrieb „Welt Online“ unter Berufung auf ungenannte hochrangige Zentralbankkreise.

kas/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat eine Zerschlagung der Ratingagenturen ins Spiel gebracht. "Europa darf sich den Euro nicht von drei US-Privatunternehmen kaputt machen lassen", sagte sie. Es seien mehr Transparenz und Wettbewerb bei der Bewertung von Unternehmen und Staaten nötig.

11.07.2011

Die Debatte über die künftige Führung der Deutschen Bank nimmt konkrete Formen an. Aufsichtsratschef Clemens Börsig und einflussreiche Mitglieder des Gremiums sind für eine Doppelspitze mit Topinvestmentbanker Anshu Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen, wie aus dem Umfeld der Beratungen am Sonntag verlautete.

10.07.2011

Bundespräsident Christian Wulff hat es als „erschütternd“ bezeichnet, dass Ratingagenturen weiterhin so viel Macht haben und für Fehlurteile kaum in Haftung genommen werden. Banken und Ratingagenturen machten weiter ihre Spiele und verdienten viel Geld, sagte Wulff im ZDF-Sommerinterview.

10.07.2011
Anzeige