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Comeback geplant

Coca-Cola will zurück zur Getränkedose


Coca-Cola plant ein Comeback der Getränkedose. Der US-Getränkeriese will von April an die Dose wieder bundesweit verkaufen - allerdings in der kleineren 0,25-Liter-Größe. Nach Einführung des Einwegpfands im Jahr 2003 sank der Dosenanteil bei Coca-Cola auf weniger als ein Prozent.
Mit den Dosen will Coca-Cola neue Kunden vor allem für den Unterwegs-Kauf gewinnen.

Mit den Dosen will Coca-Cola neue Kunden vor allem für den Unterwegs-Kauf gewinnen.

© dpa

Der Getränkeriese Coca-Cola nimmt sieben Jahre nach Einführung des Einwegpfands einen neuen Anlauf für ein Comeback der Dose. Von April an sollen die 0,25-Liter-Behälter in Kühlregalen von Supermärkten, Bäckereien und Kiosken bundesweit zu kaufen sein, wie die Deutschlandtochter des US-Konzerns am Freitag ankündigte. Die kleinere Verpackung soll den Absatz deutlich ankurbeln und ergänzend zu den bisherigen 0,5-Liter-Mehrwegflaschen vorerst nur für die Sorte Coca-Cola angeboten werden. Das 2003 eingeführte Einwegpfand hat den Dosenanteil bei Coca-Cola von einst mehr als zehn Prozent auf aktuell weniger als ein Prozent am gesamten Absatzvolumen schrumpfen lassen.

Mit den Dosen sollten neue Kunden vor allem für den Unterwegs-Kauf gewonnen werden, erklärte Marketingdirektor Thomas Gries. Sie seien kleiner und leichter als bisherige Getränkeverpackungen. Zur Fußball- Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatte Coca-Cola bereits 0,33- Liter-Dosen in den Handel gebracht. Diese werden aber überwiegend nicht in den Kühlregalen, sondern den normalen Getränkeabteilungen der Supermärkte verkauft, teils in Sechser-Packs. Die neuen Dosen sollen im Werk in Dorsten (Nordrhein-Westfalen) abgefüllt werden. Beim Kauf sind 25 Cent Pfand fällig.

Das Unternehmen machte keine näheren Angaben dazu, mit wie vielen Dosen die Markteinführung starten soll. Geplant sind Werbeaktionen mit rund 20 Millionen Gratis-Proben bis zum Jahresende, unter anderem zur Fußball-WM in Südafrika.

Coca-Cola verkauft in Deutschland mehr als 70 Getränkesorten in Glas- und Kunststoffflaschen sowie in Dosen. Der Mehrweganteil am gesamten Absatz lag nach Unternehmensangaben im vergangenen Jahr bei etwa 70 Prozent.

dpa

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