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DIW entwickelt Reformvorschlag für die Windkraft

Neue Studie DIW entwickelt Reformvorschlag für die Windkraft

Windanlagen, die schon bei leichten Böen Strom produzieren, machen die Energiewende günstiger. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin. Die Experten schlagen deshalb vor, die Förderung der Windkraft zu reformieren und sogenannte Schwachwindanlagen für Investoren attraktiv zu machen.

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Quelle: Symbolbild

Berlin. Nils May, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Klimapolitik, erklärt in der DIW-Studie: „Ein großer Anteil der Windstromproduktion fällt derzeit bei starkem Wind an.“ Der Marktwert des Stroms sei demnach bei schwachen Wind besonders hoch, weil das Angebot dann geringer sei. Auf lange Sicht sei es effizienter, darauf zu setzen, auch bei mittleren und niedrigen Windwerten Strom zu produzieren, weil dann auch die Kosten für die Speicherung anderer Stromarten als Ersatz für fehlenden Windstrom verringert würden. Technisch können bestehende Anlagen laut Studie durch höhere Türme, längere Rotorenblätter und mit einer niedrigeren Generatorenleistung aufgerüstet werden.  Nils May sagt: „Wir schlagen ein Referenzwertmodell vor, welches die Vergütung schon heute davon abhängig macht, wie systemdienlich eine Anlage für ein zukünftiges Energiesystem ist“.

r.

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