Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Das müssen Sie beim Kauf eines alten Handys beachten
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Das müssen Sie beim Kauf eines alten Handys beachten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 15.04.2017
Grenzenlose Auswahl: Die entscheidenden Funktionen liefern auch Vorläufer der aktuellsten Smartphones.  Quelle: Malte Christians
Anzeige
Hannover

Die Smartphone-Modelle wechseln so schnell, dass sie noch nicht wirklich veraltet sind, wenn der Nachfolger auf den Markt kommt. Vielen Menschen kann das alte Gerät noch gute Dienste leisten. So wächst das Geschäft mit gebrauchten Smartphones - doch Interessenten sollten sich vor dem Kauf gut informieren.

Wann eignet sich ein gebrauchtes Smartphone?

Dies sei vor allem sinnvoll für Einsteiger und jene, die nicht unbedingt das neueste Modell brauchen, erklärt Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Da kann man durchaus mal ein Schnäppchen machen, um ein Smartphone zu haben, das nicht auf dem neuesten Stand und brauchbar ist.“

Auch für Umweltbewusste lohne sich so ein Kauf, sagt Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Gebrauchtwaren zu kaufen ist besonders nachhaltig, weil eben kein neues Produkt extra hergestellt wird.“

Wegen der schnellen technischen Entwicklung in diesem Bereich ist das Alter des Geräts allerdings nicht ganz unwichtig. Oft erhielten die Geräte schon nach zwei bis drei Jahren keine Sicherheits-Updates mehr, sagt Alexander Kuch vom Telekommunikationsportal Teltarif.de.

Andreas Seeger von der Zeitschrift „Connect“ rät zu bekannten Marken. „Hier ist der Software-Support am besten, und die Wahrscheinlichkeit ist am größten, dass ein Update auf eine aktuelle Version angeboten wird.“ Auch hier sollte man aber das Alter im Blick behalten: Weil die Software immer aufwendiger wird, kommt der Tag, an dem ein älterer Prozessor die neueste Version nicht bewältigt.

Wie viel Geld können Käufer sparen?

Für neue Modelle von Apple, Sony und Co. muss man tief in die Tasche greifen - doch ein Jahr nach Verkaufsstart gibt es gebrauchte Samsung-Galaxy-Modelle schon für den halben Preis. Und auch kurz nach Verkaufsbeginn purzeln bei manchen Smartphones die Preise, schreibt das Internetportal Sparwelt.de. Bereits nach einem Monat sinken die Kosten für ein Modell teilweise um mehr als 10 Prozent. Dies gilt allerdings in der Regel nicht für Apple-Modelle. Letztlich entscheiden Alter und Zustand über den Preis. Das gebrauchte Gerät sollte aber nicht mehr als 60 Prozent des Neupreises kosten, sagt Seeger.

Wo gibt es die besten Angebote?

Nur wenige Hersteller verkaufen gebrauchte Geräte. Solche Angebote sind meist mit der Bezeichnung „refurbished“ versehen. Es gibt aber Onlineplattformen zum An- und Verkauf von Gebrauchtwaren wie Rebuy, Momox oder das deutsche Unternehmen Zoxs. Dort werden die Smartphones gekauft, geprüft und wiederverkauft. Es lohne sich auch ein Blick auf die Internetseite von großen Elektrohändlern, empfiehlt Alexander Kuch. „Sie bieten oft Versandrückläufer zu einem günstigeren Preis an.“ Auch auf Internetseiten wie Ebay, Ebay Kleinanzeigen und Amazon gibt es gute Angebote mit vergleichsweise günstigen Geräten.

Welche Verkäufer sind vertrauenswürdig?

Bei Händlern sollten Käufer auf Service- und Garantiebestimmungen ebenso achten wie auf Impressum und Serviceadresse, sagt Verbraucherschützer Gundall. Wenn Bezahlung nur per Vorkasse möglich ist, ist Vorsicht geboten. Händler in Deutschland müssen ein Jahr Gewährleistung auf Gebrauchtwaren bieten. Bei privaten Verkäufern sollte man darauf bestehen, dass Rechnung und Originalverpackung mitgeliefert werden, um Diebstahl auszuschließen.

Von Sarah Thust

Die Deutsche Post wird zum Autohersteller: Der Konzern will die Produktionskapazitäten für den selbst entwickelten Streetscooter deutlich erweitern und den Elektrolieferwagen auch an Dritte verkaufen. Und wird damit zur Konkurrenz für Volkswagen Nutzfahrzeuge.

15.04.2017

Der japanische Elektronik-Konzern Toshiba war mal ein Gigant. In Sachen TV-Technik und Waschmaschinen galt der Konzern lange als Vorreiter. Damit ist es längst vorbei. Im Gegenteil: Nach weiteren Milliardenverlusten droht Toshiba das Aus.

11.04.2017

Die „Amerika zuerst“-Politik von Donald Trump provoziert Konflikte mit wichtigen Wirtschaftspartnern wie Deutschland. Wo das enden kann, zeigt die „Chicken Tax“ – eine skurrile Altlast aus einem Handelsstreit, der schon über ein halbes Jahrhundert zurückliegt.

11.04.2017
Anzeige