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Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen

GDL streikt ab Mittwoch Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen

Ausgerechnet zum Ferienende in Niedersachsen wollen die Lokführer wieder bundesweit streiken. Ab Mittwoch, 15 Uhr, soll der Ausstand beginnen – und bis Montagfrüh andauern. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Streik.

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Ab Mittwoch wollen die Lokführer wieder streiken – diese Rechte haben Fahrgäste.

Quelle: dpa/Archiv

Welche Verbindungen sind von dem Streik betroffen?

Die Lokführer bestreiken ab Mittwoch, 15 Uhr, den Güterverkehr. Ab Donnerstagmorgen, 2 Uhr, wollen dann auch die Lokführer des Regional- und Fernverkehrs sowie der S-Bahnen die Arbeit ruhen lassen – bis Montagmorgen um 4 Uhr. Erfahrungsgemäß dürfte es bis zum Montagmittag weiter zu Zugausfällen und Verspätungen kommen.

Wo bekomme ich Informationen über meinen Zug?

Aktuelle Informationen gibt es unter bahn.de/aktuell und für Handynutzer unter m.bahn.de. Aktuelle Abfahrts- und Ankunftspläne für alle Bahnhöfe finden Sie hier. Außerdem hat die Bahn von Donnerstag, 2 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, eine kostenlose Service-Hotline 08000-996633 freigeschaltet. Infos gibt es auch über den  Twitter-Account der Deutschen Bahn.

Nach Angaben der Bahn fahren die Züge des Fernverkehrs bereits von Betriebsbeginn ab Donnerstag ganztägig nach einem Ersatzfahrplan, der bis Sonntag, 24 Uhr, gilt. Damit will die Bahn versuchen, trotz des Streiks so viele Reisende wie möglich ans Ziel zu bringen.

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Was mache ich, wenn mein Zug nicht fährt?

Ist ein Zug ausgefallen oder hat ein Bahnreisender seinen Anschluss verpasst, kann er – ohne Aufpreis – auf einen beliebigen anderen Zug ausweichen, auch wenn dieser teurer  ist. Bei Sparpreis-Tickets wird die Zugbindung aufgehoben. Ausgenommen sind davon laut Bahn regionale Angebote wie zum Beispiel das Schöne-Wochenende-, Quer-durchs-Land- oder das Länder-Ticket sowie reservierungspflichtige Züge.

Kann ich meine Fahrkarte auch zurückgeben?

Wer gar nicht mehr mit der Bahn reisen will, kann sich das Ticket inklusive Reservierung kostenlos von der Bahn erstatten lassen ( zum Online-Formular der Bahn). Die Bahn weist allerdings darauf hin, dass es derzeit zu mehrwöchigen Bearbeitungszeiten kommt.

Gibt es bei Verspätungen eine Entschädigung? 

Bei Verspätungen haben Bahnkunden einen rechtlichen Anspruch auf eine Entschädigung. Wer mit mehr als 60 Minuten sein Ziel erreicht, bekommt 25 Prozent des Fahrpreises erstattet. Bei zwei Stunden Verspätung sind es 50 Prozent. Der Aufpreis für den ICE-Sprinter wird schon ab 30 Minuten Verspätung erstattet. Alle Informationen zu Ihren Rechten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sind auch internationale Verbindungen betroffen?

Ja. Fahrgäste müssen auch bei geplanten Fahrten von Deutschland ins Ausland und in umgekehrter Richtung mit Zugausfällen rechnen. "Mir sind keine Sonderregelungen bekannt", sagte ein Bahnsprecher. Falls bei grenzüberschreitenden Fernzügen die vorgesehenen Lokführer in den Streik treten, könnten diese Verbindungen ebenfalls ausfallen. Das sei abhängig vom einzelnen Zug. Auch Nachtzüge könnten bestreikt werden, sagte der Sprecher.

Fahren die Privatbahnen wie Metronom und Erixx?

Ja. Zwar kann es auch hier zu Verspätungen kommen, alle Verbindungen werden aber bedient. Die beiden Unternehmen Metronom und Erixx haben in der Region Hannover sogar Sonderhalte eingerichtet, um den Ausfall der S-Bahnen aufzufangen.

frs/dpa

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