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Wieder mehr Datendiebstähle an Geldautomaten

"Skimming"-Angriffe Wieder mehr Datendiebstähle an Geldautomaten

Kriminelle versuchen mit allen Mitteln, an Daten von Bankkunden in Deutschland zu kommen. Die Fallzahlen steigen. Doch der Schaden durch Datenklau sinkt weiter.

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Quelle: dpa

Frankfurt/Main . Datendiebe haben an deutschen Geldautomaten wieder häufiger zugeschlagen - doch der Schaden durch solche "Skimming"-Angriffe ist im ersten Halbjahr 2016 auf ein Rekordtief gesunken. Bundesweit 94 Geldautomaten manipulierten Kriminelle, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen, zwei Drittel davon in Berlin.

Der Bruttoschaden summierte sich auf 844 000 Euro, wie Euro Kartensysteme auf Anfrage mitteilte. Die Frankfurter Einrichtung kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

In den ersten sechs Monaten 2015 hatte die Branche noch 62 "Skimming"-Fälle bei Geldautomaten in Deutschland gezählt, der Bruttoschaden lag bei 1,1 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2015 waren es 118 Fälle mit einem Schaden von 2,7 Millionen Euro.

Die sinkenden Schadenssummen erklären Experten vor allem mit der Einführung moderner EMV-Technik. EMV-Karten sind mit einer Art Mini-Computer ausgestattet: Der Datensatz wird verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft - und zwar bei jedem Einsatz sowohl am Geldautomaten als auch an der Ladenkasse. Weil sich diese Technik weltweit zunehmend durchsetzt, können gestohlene Kartendaten in immer weniger Staaten missbräuchlich eingesetzt werden.

Sicherer ist die Nutzung von Plastikgeld nach Einschätzung von Euro Kartensysteme auch geworden, weil immer mehr Banken das sogenannte Geoblocking eingeführt haben. Damit können Zahlungen in einzelnen Staaten auf kleine Beträge begrenzt oder vorübergehend ganz gesperrt werden.

dpa

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