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Dax-Konzerne auf Rekordjagd

Bilanzen Dax-Konzerne auf Rekordjagd

Deutschlands Großkonzerne haben von April bis Juni so viel verdient wie noch nie in einem zweiten Quartal. Die 30 Dax-Konzerne haben ihre Gewinne in den vergangenen drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um zusammengerechnet fast ein Drittel auf 39 Milliarden Euro gesteigert.

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„2017 dürfte ein Rekordjahr werden“: Auch die hannoversche Continental erfreut ihre Anleger mit guten Halbjahreszahlen. Foto: dpa

Quelle: Julian Stratenschulte

Frankfurt. Die Unternehmen profitieren von der Konjunkturerholung in Europa und der anziehenden Weltwirtschaft. Das geht aus einer Analyse des Wirtschaftsprüfungsunternehmens EY hervor. Schon im ersten Quartal hatten die 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen so viel verdient wie nie zuvor.

„Die Dax-Konzerne konnten den Schwung der ersten drei Monate 2017 erfolgreich in das zweite Vierteljahr mitnehmen und beim Gewinnwachstum sogar noch eine Schippe drauflegen“, erläuterte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Geschäftsführung, am Montag. Angesichts der unsicheren politischen Großwetterlage und wirtschaftlicher Risiken sei die fast durchweg gute Entwicklung der Top-Konzerne bemerkenswert.

Starker Euro ist eine Bremse

Die Umsätze - ohne Banken - legten der Studie zufolge um 6 Prozent auf insgesamt 344 Milliarden Euro zu. Und ein Ende des Höhenfluges scheint derzeit nicht in Sicht zu sein. „Auch die zweite Jahreshälfte scheint vielversprechend angelaufen zu sein“, sagte Analyst Meyer. Neun Unternehmen hätten ihre Umsatz- oder Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben korrigiert, nur zwei Konzerne hätten sie gesenkt. „2017 dürfte also ein Rekordjahr werden“, sagte Meyer.

Risiken sieht der Experte in dem wieder stärkeren Euro, in steigenden Rohstoffpreisen und in der Konjunkturentwicklung in Großbritannien nach dem Brexit-Votum: „Für deutsche Unternehmen steht in Großbritannien viel auf dem Spiel, denn sie sind zum Teil massiv vor Ort engagiert.“

Der Euro hatte gegenüber Dollar und anderen Währungen zuletzt an Kraft gewonnen. Waren aus Deutschland werden dadurch teurer auf dem Weltmarkt, was die Nachfrage dämpfen kann. Zudem entfällt der positive Effekt bei der Umrechnung von im Ausland erwirtschafteten Umsätzen in Euro.

Besonders gut entwickelten sich den Angaben zufolge im zweiten Quartal die Geschäfte in Asien und den USA, die jeweils um 10 Prozent wuchsen. Hier wirkte sich allerdings auch der damals noch schwächere Euro positiv aus. Die in Europa erwirtschafteten Umsätze stiegen um 5 Prozent. „Europa bleibt der mit Abstand wichtigste Markt für die deutschen Unternehmen - umso wichtiger ist die wirtschaftliche Erholung auf dem europäischen Kontinent, die weiter an Schwung gewinnt“, sagte Meyer.

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